Presse-Berichte bis 4. April 2017  finden sich unter Aktuelles
5. April 2017
Südkurier und Schwarzwälder Bote
Windkraftgegner setzen auf den Petitionsausschuss
Forderungen nach ersatzloser Streichung
In der Petitionsschrift wird nochmals auf die höheren Milan-Zahlen hingewiesen. Aufgeführt wird auch eine Reihe von Parallel-Beispielen im Land (Adelberg, Braunsbach, Bonndorf, Regionalverband Hochrhein-Bodensee), wo der Vogelschutz Vorrang erhalten habe. Nun fordern die Windkraftgegner in ihrem Antrag, die ausgesprochenen Genehmigungen ersatzlos für ungültig zu erklären.
Hätte die Planer den Flächennutzungsplan nach der Aktualisierung der Daten zu windenergieempfindlichen Vogelarten durch die Landesanstalt für Umweltschutz (LUBW) im Dezember 2014 angepasst, mutmaßen die Antragsteller, wären Länge und Ettenberg für die Windkraft keine Vorrangzonen mehr.
11. April 2017
Südkurier und Schwarzwälder Bote sowie Badische Zeitung
"Modernste Technik misst den Wind"
Solarcomplex legt Windmessungen offen. Blick auf bestehende Anlage greife nach Ansicht des Unternehmens zu kurz.
Windkraftgegner sehen auch Trinkwasser bedroht.
Diese Artikel produzieren bezüglich der windkraftfreundlichen Pressebericht-Erstattung, den Windmessungen und des Trinkwasser-Schutzes mehr Fragen als Antworten.
13. April 2017
Die bis heute nicht erfolgte, komplette Offenlegung der Solarcomplex-Windmessungen (Südkurier-Artikel vom 11.April 2017) führte zu einem Mailaustausch zwischen Herrn H. Scherer und Herrn G. Vollmer vom Südkurier und der Bitte an Solarcomplex, Frau K. Christen, uns die relevanten Daten zu senden.
Die Mails können hier gelesen werden.
Folgendes Zitat aus dem Südkurier vom 11. April  lässt aufhorchen:
Donaueschingens Stadtbaumeister und Umweltberater Gerhard Bronner hätten im Flächennutzungsplan 2020, der als Grundlage für die Ausweisung von Windkraftstandorten notwendig ist, im Feststellungsbeschluss vom 18. Juni 2013 angegeben, "dass in Bezug auf das Schutzgut Wasser beim Grundwasser hinsichtlich Stoffimmissionen kein Konfliktpotenzial gegeben sei, da es sich um kein Wasserschutzgebiet handle". Die Geisinger Pläne seien da aber schon bekannt gewesen.
"Von diesen Plänen haben wir nichts gewusst und von Seiten Geisingens gab es es bei der öffentlichen Anhörung keine Anwände", meinte Bronner gestern dazu.

Unseres Wissens gab es bezüglich der geplanten Windriesen auf der Länge nie eine öffentliche Anhörung.
15. April 2017, Südkurier
Grosses Interesse
und tolle Resonanz am Infostand der Regio-Gruppe Schwarzwald-Baar-Länge der BI zum Schutz des Hochschwarzwald am Hüfinger Wochenmarkt.
Artikel im Südkurier mit Klick ins Bild rechts lesen.
25. April 2017, Südkurier
Der Ortschaftsrat Fürstenberg
hat sich klar gegen den Windpark positioniert. Wir haben keine Ausgleichsflächen zur Verfügung gestellt, dieser Beschluss wurde von den Stadträten gekippt.
Ganzen Pressebericht hier ansehen oder im Südkurier lesen.

Schwarzwälder-Bote 25.04.2017
Wasserschutz: 453 Unterstützer
Birgt der Bau von Windkraftanlagen auf der Baar Gefahren für die Trinkwasserversorgung?

Gegner der Anlagen sehen durch die Abholzung von 17 Hektar Wald eine Bedrohung des Wasserhaushalts, zumal das Wasserschutzgebiet deutlich in Richtung Länge und Ettenberg ausgeweitet werden soll, wo die acht Windräder geplant sind. Mit Unterstützung von 453 Unterzeichnern ist die Forderung nach Überprüfung der Immissionsrechtlichen Genehmigung im Hinblick auf bestehende und geplante Wasserschutzzonen gestern an den Petitionsausschuss des Landtages verschickt worden.
Neue Zürcher Zeitung, 4. Mai 2017
Energiepolitik   Das falsche Vorbild Deutschland
von Christoph Eisenring, Berlin 4.5.2017, 07:00 Uhr
Deutschland hat die Energiewende erfunden. Eine Erfolgsgeschichte ist sie aber nicht: Die Haushalte bezahlen nirgends so viel für Strom wie hier. Dem Klima geholfen hat das bisher wenig. Kollateralschäden gibt es zudem in den Nachbarländern.
Man muss sich dazu nur etwa die deutsche Stromproduktion am 24. Januar 2017 um 7 Uhr morgens anschauen. Zu dieser Zeit war die Nachfrage mit 70 Gigawatt (oder 70 000 Megawatt) ziemlich hoch. Zwar haben Windkraft- und Solaranlagen zusammen eine installierte Kapazität von 84 Gigawatt, doch um 7 Uhr (es war noch dunkel) lag die Leistung der Windkraftanlagen nur bei 0,8 Gigawatt, die der Sonne bei null - es wurde aus diesen Quellen somit nur 1% der Nachfrage bedient.
Echo Online, Ober-Ramstadt / Modautal 06.05.2017
Über Windkraft neu nachdenken
Inhaltreiches Interview mit dem Sprecher der Bürgerinitiative
11. Mai 2017, Mediendienst
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz hilft dem Klimaschutz nicht
FDP fordert Instrumente für Eigenvorsorge der Land- und Forstwirte gegen Wetter
Schwarzwälder Bote, Badische Zeitung 14. Mai 2017
Kein Windrad beim Waldhüttle
Mehrere Dutzend Besucher interessierten sich für die von der Stadt- und Ortsverwaltung initiierte Waldbegehung zu den geplanten Standorten der Windkraftanlagen auf der Fürstenberger Gemarkung der Länge.
Ursprünglich sollten drei der insgesamt 13 Windkraftanlagen auf der Fürstenberger Länge stehen. Inzwischen hat sich eine Gegenbewegung formiert, welche die Windkraftanlagen auf der Länge als ineffektiv und nicht dem Landschaftsbild angepasst bezeichnet.
Großes Interesse herrschte am Samstag an der Führung zu den geplanten Windkraftstandorten. Bürgermeister Michael Kollmeier (blaue Jacke mit Revierförster Andreas Wolf) sicherte den Mitgekommenen zu, dass die geplante Anlage beim Waldhüttle nicht kommen werde. Foto: Bombardi Foto: Schwarzwälder-Bote
Südkurier, 17. Mai 2017
Dritte Petition gegen Bau der Windräder (Petition und Begründung hier lesen)
Eine dritte Petition gegen die Errichtung der 13 Windkraftanlagen auf Länge und Ettenberg wurde von 141 Windparkgegnern über die Bürgerinitiative zum Schutze des Hochschwarzwaldes an den Ausschuss des Landtages verschickt.
Nach den Petitionen zum Milan- und Trinkwasserschutz sehen die Gegner die grenzwertige Windhöffigkeit als weiteren Grund für die Ablehnung. Hier legen Investoren und Gegner unterschiedliche Messungen vor. Die vorhandene Anlage zeige, dass die Windausbeute im generellen Windatlas etwa um einen Meter pro Sekunde zu hoch angegeben werde, heißt es in der Petitionsschrift. Es wird vor allem kritisiert, dass man weder beim Investor noch beim Landratsamt Einsicht in die Ertragsgutachten erhalten habe. Sollten die Anlagen dennoch genehmigt werden, bestehen die Gegner daher auf die Bedingung, dass die Anlagen bei zu schwachem Wind binnen zwei Jahren wieder abgebaut werden.
Südkurier, 19. Mai 2017
Ein Windpark schießt in die Höhe: Aufbau von drei Windrädern im Hegau
Die drei Windräder im Hegau werden 200 Meter hoch und Besucher staunen über den technischen Aufwand der Montage. Mehr als 80 Waldeigentümer unterstützen das Ökoenergie-Projekt.
Südkurier, 23. Mai 2017
Ein Windpark stinkt zum Himmel
Im Gegensatz zum in der Wochenendausgabe vom 19. Mai, im Zeitungsbund Weltspiegel, unter Leben und Wissen und damit in der Gesamtausgabe publizierten Artikel "ein Windpark schießt in die Höhe" ist der Leserbrief von Frau Angelika Sitte nur in der Lokalausgabe erschienen, im Internet nur mit SK-Digitalabo abrufbar. Unterschlagen wurde zusätzlich unsere Internet-Adresse. Hier den Leserbrief, der mit nachprüfbaren Fakten argumentiert und den Wind-Unsinn ins rechte Licht rückt, lesen.
Südkurier 24. Mai 2017
Hauptversammlung des CDU-Stadtverbandes Hüfingen
Zum Thema Windkraftpark auf der Länge meinte Thorsen Frei, dass man den Ausbau erneuerbaren Enerigen zwar fördern sollte,
dass aber in einer windarmen Gegend wie auf der Baar "auf Kante kalkuliert" würde und die Investoren überlegen sollten, ob sie hier bauen.
Wir freuen uns über dieses klare Politikerwort. Den Investoren empfehlen wir die Lektüre unserer 3 Petitionen an den Landtag sowie  die Kritische Analyse der Wirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen anhand der Windhöffigkeit
Wir waren in Vertretung von unseren mit Ihrer Unterschrift auf unseren 3  Petitionen hinter uns stehenden 808 Bürgern mit unserem Banner vor Ort.
Südkurier, 22. Mai 2017
Gegenwind für Ökoenergie-Pionier Solarcomplex und keine Förderung für geplanten Windkpark
Der Ökoenergie-Spezialist verzeichnete 2016 einen Gewinneinbruch und setzt seine Hoffnungen nun auf anziehende Geschäfte mit Solaranlagen. Außerdem bietet man Bürgern die Möglichkeit, sich am Unternehmen zu beteiligen. Mehr dazu hier.
3. Juni 2017, aus dem Südkurier vom 20.4.2017
Windrad-Projekt ist vorerst eingestellt
Reg.EN verkündet, nicht weiter 18 Windräder zwischen Meßkirch und Leibertingen bauen zu wollen, Grund ist der Rotmilan.
Laut der Rotmilan-Verbreitungskarte des LUBW sind in den dortigen Planquadraten 8020 NW und NO sowie 7920 SO und SW zwischen 1 und 4 Revierpaaren vorhanden, auf der Länge sind es 13. Es ist nicht nachvollziehbar, wieso Solarcomplex nach der Bonndorfer Erfahrung auf dere Länge projektiert und nicht nachvollziehbar, wieso die immissionschutzrechtlichen Genehmigungen erteilt wurden.
Schwäbische, 12. Juni 2017
Bürgerinitiative kündigt Strafanzeige an
Die Bürgerinitiative „Mensch Natur - Oberer Linzgau“ will Strafanzeige gegen den Betreiber des Windparks Hilpensberg stellen. In einem offenen Brief kündigt sie rechtliche Schritte „möglicherweise auch gegen die Genehmigungsbehörden des Landratsamts Sigmaringen und des Regierungspräsidiums Tübingen wegen Beihilfe zur Körperverletzung“ an. Die Bürgerinitiative werde auf Schadensersatz und Schmerzensgeld klagen. Das Schreiben richtet sich an die Gemeinderäte und Bürgermeister aus Pfullendorf, Überlingen und Heiligenberg sowie an das Sigmaringer Landratsamt.
Südkurier, 20. Juni 2017
Mit Argumenten gegen den Windpark
Infoabend der Gegner am  29. Juni in Neudingen. Nächste Entscheidungen fallen im September.

Baar - Werden der Höhenzug Länge und der anschließende Ettenberg zwischen Blumberger sowie Hüfinger und Donaueschinger Gemarkung mit einem Dutzend Windrädern zum großen Windpark? Wenn es nach den Windkraftgegnern geht, muss das Millionenprojekt gestoppt werden.
Kommentar
von Ueli Joss
Hier mein  Mail an Herrn Müller, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Hüfingen lesen. Das Mail ging an alle involvierten Amtsstellen sowie an die Presse.

Verantwortungsvoll und demokratisch wäre es, aktiv zu werden, statt zu schweigen.
Südkurier, 2. Juni 2017
Forderung: Windkraftanlagen stillegen
Eine Bürgerinitiative in Pfullendorf fordert, die drei neuen Windkraftanlagen in Hilpensberg stilllegen zu lassen. Die Mitglieder wollen sich zum Verein formieren. Sie wollen auch verhindern, dass der Spitalfonds Überlingen ein Gelände neben den neuen Anlagen verpachtet, damit dort weitere Windkraftanlagen errichtet werden können.
Pfullendorf-Denkingen - Hans Daikeler hat die Forderung eindeutig formuliert: "Unser Ziel ist die Abschaltung von Hilpensberg und die Verhinderung weiterer Windkraftanlagen."
Südkurier, 21. Juni 2017
Fehlinformation über Blumberger Windkraftanlagen
In Blumberg macht ein Gerücht die Runde, wonach der Gemeinderat mit dem Verkauf gemeindeeigener Grundstücke den geplanten Windpark auf dem Ettenberg erst möglich gemacht habe. Auch die SÜDKURIER-Redaktion hat ein entsprechendes Schreiben erreicht. Diese Aussage stimmt aber nicht, es handelt sich um eine Fehlinformation. Die Stadt Blumberg habe keine Flächen verkauft, sie habe nur Flächen an den Investor Green-City aus München für eine gewisse Zeit verpachtet, betont Stadtbaumeister Uwe Veith auf Nachfrage.
Dieser Artikel ist inhaltlos und auch falsch, weil:
- nicht 8, sondern 5 WKA´s gebaut werden sollen.
- auch mit der Verpachtung durch Blumberg die Windmonster   erst möglich gemacht werden.
- für die gesamten 12 Windräder von Solarcomlex und Green City  16 Hektar Wald gerodet würden.
- Die Verpachtung wahrscheinlich für mindestens 20 Jahre vereinbart wurde.
- und bei einem möglichen Konkurs von Green-City-Energy oder einer Betreibergesellschaft nicht transparent  ist, wer dann für den Abbau der Riesentürme verantwortlich sein wird.
Südkurier, Blumberg, 28. Juni 2017
Windpark würde Heimat zerstören
Als Jäger sehe ich mich in der Pflicht, die Bürger von Riedöschingen und den umliegenden Ortschaften auf die artenschutz-rechtlichen Probleme mit dem Windpark Länge hinzuweisen. All die Jahre, in denen ich die Jagd auf dem Ettenberg ausübte, stellte ich eine geschützte Population von Fledermaus, Milan, Wespenbussard, Schwarzspecht und Waldschnepfe fest. Des Weiteren ...... Hier den Leserbrief von Bernhard Keller weiterlesen
Südkurier, 29. Juni 2017
Südkurier, Donaueschingen, 29. Juni 2017
Infoabend der Gegner des Windparks „Auf der Länge“
Donaueschingen, Gasthaus Sonne Neudingen, Do, 29.6., 19 Uhr
: Werden der Höhenzug Länge und der anschließende Ettenberg zwischen Blumberger sowie Hüfinger und Donaueschinger Gemarkung mit einem Dutzend Windrädern zum großen Windpark? Wenn es nach den Windkraftgegnern geht, muss das Millionenprojekt gestoppt werden.
Südkurier, 30.Juni 2017
Schwarzwälder Bote, 30. Juni 2017

Badische Zeitung, 30. Juni 2017
Windkraft-Widerstand wird in Neudingen laut
Die Firma Solarcomplex und ihre Pläne haben einen schweren Stand in Neudingen. Die Sorge um die Landschaft und die Angst vor angeblich schädlichem „Infraschall“ treiben die Bürger um.
Neudingen - Ein hitzige Diskussion und gut 120 Besucher aus Gemeinden um Länge und Ettenberg in der Neudinger "Sonne": Die "Bürgerinitiative zum Schutz des Hochschwarz-waldes" (BI) will die geplanten 13 Windkraftanlagen verhindern. Sie kann sich derzeit nicht über zu wenig Zuspruch beklagen. Die Emotionen jedenfalls gingen hoch. Das bekam auch Bene Müller, Vorstandssprecher der Singener Firma Solarcomplex, zu spüren, der sich in die Höhle des Löwen wagte.
Mehr dazu unter Aktuelles
Südkurier, 30. Juni 2017
Vor der eigenen Haustür

Widerstand gegen die auf der Länge und dem Ettenberg geplanten Windräder formiert sich massiv, wie einst gegen die Atomkraft, als in den 1970er-Jahren in Whyl prophezeit wurde, ohne Kernkraft "gehen die Lichter aus".
Presse-Info
Südkurier, 4. Juli 2017
Freude auf Leben in Unabhängigkeit
Zum Artikel „Windkraft-Widerstand findet Worte“ und zu dem zugehörigen Kommentar „Vor der eigenen Haustür“, siehe unten. Leserbrief von Mitgliedern der OV - Donaueschingen, Hüfingen, Bräunlingen des Kreisverband Schwarzwald-Baar der Grünen Schwarzwald-Baar-Kreis. (mit Klick ins Bild rechts lesen)
Südkurier, 6. Juli 2017
Sache hat ein "Gschmäckle"
Reaktion auf die Lesermeinung vom 4. Juli 2017
Südkurier, 6. Juli 2017
Windkrafttouren mit Solarcomplex
Südkurier, 7. Juli 2017
Windräder beschäftigen das Geisinger Stadtparlament
nach einem öffentlichen Flächennutzungsplanverfahren greifen zwei Aulfinger Bürger im Gemeinderat das Thema Windkraft auf.
Hier die öffentliche Bekanntmachung vom 26. Februar 2014 lesen
Hier den Lageplan ansehen
Hier die Bewilligung des Regierungspräsidiums Freiburg vom 21.12.2016 lesen
Südkurier, 8. Juli 2017
„Nonsens“
Zum Leserbrief von Maren Ott und Andreas Schreiber (SÜDKURIER vom 4. Juli), in dem sich die beiden für die Nutzung von Windkraft aussprechen: Es mag sein, dass man Ökostrom als
brennstoffkostenfrei bezeichnen kann. Aber die massenweise ineffiziente Erzeugung des Wind- und Solarstroms .... Weiterlesen mit Klick ins Bild rechts.

Südkurier, 8. Juli 2017
Solarcomplex sieht keine Waldbrandgefahr
Stellungnahme des Investors zum geplanten Windpark im Längewald und zur Infoveranstaltung der Windpark-gegner am 29. Juni in Neudingen

Südkurier, 10. Juli 2017
Infoabend zum Windpark auf der Länge und dem Ettenberg bei Blumberg
Zum geplanten Windpark auf der Länge bei Fürstenberg und dem Ettenberg bei Blumberg lädt die Bürgerinitiative zum Schutz des Hochschwarzwalds zu einer Informationsveranstaltung ein.
Südkurier, 12. Juli 2017
Widerlegt
Zum Bericht „Solarcomplex sieht keine Waldbrandgefahr“ in der Samstagsausgabe
.
Die Stellungnahme von Solarcomplex scheint überholt nach dem Waldbrand bei Merishausen/Wiechs. Seriöse Stimmen warnen generell vor der „UnterschätztenGefahr: Windturbinen in Brand“ (quelle: http://www.ingenieur.de/Fachbereiche/Windenergie/Unterschaetzte- Gefahr-Jeden-Monat-geratenzehn-Windturbinen-in-Brand).
Weiterlesen.... Mit Klick ins Bild rechts
Südkurier, 15. Juli 2017  Badische Zeitung, 17. Juli 2017
Für den Erhalt der schönen Heimat
Energieingenieur Edgar Schmieder kämpft gegen Windparks. Reihe von Fachvorträgen beginnt am Dienstag.
Und mit Druck, den die Bevölkerung erzeugen soll, wollen Edgar Schmieder und seine Bürgerinitiative zum windradfreien Hochschwarzwald auch auf der Baar zum Erfolg kommen. Weiterlesen ....
Südkurier, 15. Juli 2017
Informationsabend zeigt Auswirkungen des Windparks auf der Länge bei und dem Ettenberg bei Riedöschingen
Die Bürgerinitiative gegen den geplanten Windpark auf der Länge und auf dem Ettenberg sorgt für Gegenwind. Am Donnerstag, 20. Juli, ist um 19.30 Uhr eine Infoveranstaltung im Längehaus Riedöschingen, weiterlesen .....
Hier gehts zum Programm des Info-Abends.
Schwarzwälder Bote, 14. Juli 2017
Windparkgegner gehen in Offensive
Nach der zügigen Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz Ende letzten Jahres wurden die Kritiker hellhörig und schlossen sich zur Initiative "Gegenwind Länge" zusammen, die aus einem Kernteam mit Mitgliedern aus allen betroffenen Kommunen besteht.
Machdem die beiden Investoren Solarcomplex AG und Green City Energy bei den umliegenden Kommunen Blumberg, Hüfingen und Donaueschingen die Windparks Länge und Ettenberg" mit insgesamt 13 Windkraftanlagen mit einer Höhe von je etwa 230 Metern, zusammen der größte geplante Windpark Baden-Württembergs, beantragt hatten und zwölf davon kurz vor Weihnachten vergangenen Jahres unter Auflagen teilweise genehmigt wurden, hatte sich der Widerstand formiert. Weiterlesen ......
Südkurier, 15. Juli 2017
Auswirkungen des Windparks Länge

➤ Bürgerinitiative sorgt für Gegenwind
➤ Donnerstag, 20. Juli, Info-Abend im Längehaus

hier weiterlesen .....
19. Juli 2017, Südkurier
Leserbrief "Alles nachprüfbar" von Manfred Kaiser in Neudingen
Die im Leserbrief aufgezeigten Fakten können mit nachfolgenden Links geprüft werden:
https://www.energy-charts.de/
https://www.umweltbundesamt.de/daten/klimawandel/treibhausgas-emissionen-in-deutschland#textpart-1
https://www.smard.de/blueprint/servlet/page/home/Ueber_uns/668
und auch im Leserbrief "widerlegt" von Herbert Scherer vom 12. Juli 2017, siehe Presse
sowie ausführlich im Kapitel "Fakten zum Wind-Unsinn" unserer Präsentation.
Hier geht es zur Kritik des Rats der Weisen und des Bundesrechnungshofes.
Schwarzwälder Bote, 21. Juli 2017
Aus Gegenwind wird Sturm
Das Informationsinteresse an dem geplanten Windpark Auf der Länge und dem Ettenberg bei Ried­öschingen ist groß.
Das zeigte sich erneut am Donnerstag beim Informationsabend der Bürgerinitiative zum Schutz des Hochschwarzwaldes St. Märgen im Ried­öschinger Längestadl. Bernhard Keller von der Abteilung Schwarzwald-Baar-Länge der Bürgerinitiative konnte rund 150 Zuhörer aus Riedöschingen und den umliegenden Gemeinden begrüßen. Drei Referenten informierten, anschließend wurde zum Teil emotional und hitzig diskutiert.
Leider fehlen  im Pressebericht die Aussagen von Herrn Jörg Dürr-Pucher, Solarcomplex zur Problematik der wetterbedingt unregelmässigen Windproduktion und der bis heute fehlenden Speicher-Möglichkeiten. Wir werden die dazugehörenden Ansätze (Power to Gas) hier noch erläutern.
Südkurier, 21. Juli 2017
Donaueschingen: Sinnesreise zu drei Windrädern
Infotour vom Energiedienstleister Solarkomplex nach Wiechs am Randen liefert den Teilnehmer viele Sachinformationen.
Informativ. Seriös. Sachlich. Diese Wörter fallen immer wieder, nachdem die knapp 30 Teilnehmer einer Informationsfahrt zu den drei Windrädern in Wiechs am Randen den Bus verlassen haben und in kleinen Gruppen auf dem Parkplatz an der Fürstenbergstraße zusammenstehen.
Wir stellen den Informationsgehalt der der Info-Touren nicht in Frage, bitten aber zu bedenken, dass diese vom wirtschaftlich interessierten Projektträger  so ausgewählt werden, dass Sinn und Zweck von Windkraftanlagen als wichtiges Standbein der Energiewende dargestellt werden können.

Den im Einladungsflyer zu den Sinnesreisen aufgeführten 10 Solarcomples-Green-City-Energy Argumenten stellen wir aber die unsrigen 10, fundierten, beweisbaren und für jeden nachprübaren Fakten entgegen.
Falsch ist auch die Qualifizierung der Bielefeld-Visualisierungen als Fake. Die Solarcomplex-Bilder zeigen, dass diese bei entsprechenden Bildausschnitten sehr ähnlich zu unseren sind. Interessierte Leser finden Grundlegendes zur Visualisierung hier.
Stettener Höhe, geschickt gewählter Bildstandort,  mit den  83,3  Meter  hohen Vestas  V44 im Vordergrund
Stettener Höhe, Ausschnitt, Distanz zur Länge ca. 6.5 km, Vergleich zum Bild  Rehalklinik Donaueschingen, Distanz zur Länge ca. 11 km.
Wartenberg
Wartenberg, Ausschnitt, Vergleich mit unserem Bild Gutmadingen
Die 4 Bilder stammen alle aus der Solarcomplex-Präsentation vor dem Technischnen Ausschuss Donaueschingen vom 27. September 2016, welche im Internet frei abrufbar ist. Zum direkten Vergleich haben wir die Solarcomplex Bilder und Ausschnitte daraus auch in unsere Albtraum-Seite integriert. Wir haben lediglich die Ausschnitte daraus erstellt.
Südkurier, 25. Juli 2017
Vergiftet
Die Auseinandersetzung um den Baaremer Windpark eskaliert. Die Windkraft-Gegner setzten auf Aggression statt auf Argumente.

Dieser Artikel ist aus unserer Sicht extrem perfid und enthält nachweisbare Unwahrheiten und Fehlinformationen.

In Absprache mit unserem Kernteam hat Ueli Joss, Forum für Regenerative Energie im Einklang mit Mensch und Natur der Südkurier Redaktion geantwortet. Wir hoffen auf konstruktive Aufnahme der Antwort und des begleitenden Mails.
Südkurier, 28. Juli 2017
Blumberger Bürgermeisterwahl: Amtsinhaber Markus Keller ist der erste Bewerber. Zum Windpark sagt er:
"Wenn die Bürger empfinden würden, solche Anlagen passten nicht in das Landschaftsbild, habe dies auf den Flächennutzungsplan keinen Einfluss. Als Verantwortlicher der Stadt fände er es auch nicht ehrlich, gegenüber der Bevölkerung den Eindruck zu vermitteln, hier könne sie mit entscheiden."
Unser Kommentar
Die Bevölkerung kann sehr wohl entscheiden, ob Windkraft Sinn oder Unsinn ist, sie kann über Petitionen an den Landtag Einfluss ausüben, sie kann Unterschriften sammeln, sie kann politische Entscheidungen mit-tragen oder auch nicht, sowie bei Wahlen die Politik und deren lokale Vertreter verändern.
Südkurier, 26. Juli 2017
An der Ortschaftsrats-Sitzung in Riedöschingen  war der Windpark grosses Thema. Hier lesen.
Südkurier, 28. Juli 2017
Hattinger Berg als Standort für Windrad abgelehnt
Immendinger Gemeinderat fürchtet Beeinträchtigung von Landschaftsbild, Erholungsqualität und Tourismus.
Unser Kommentar
leider, (siehe unten) waren und sind die Blumberger Gemeinderäte und BM Keller offensichtlich abhängiger von politischen Entscheidungen der regierenden Parteien als die Immendinger.
Südkurier 2. August 2017
Warnung vor der Auto-Wende
Die Energie-Wende in Deutschland ist längst nur noch ein Trümmerhaufen. Ein solches Debakel darf sich beim Auto nicht wiederholen, meint unser Kolumnist Roland Tichy.
Französische Kernkraftwerke haben auf Bitten der Deutschen um die Jahreswende wohl an der Grenze des gerade noch Zulässigen gearbeitet und auf fällige Wartungen verzichtet, weil Strom nach Deutschland geliefert werden musste. Im Winter schickt die Sonne keinen Strom und der Wind will nicht wehen. Daran ändert auch nichts, wenn mehr Dächer mit Solarzellen und Mittelgebirge mit Windrädern verschandelt werden. Denn wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht, hilft auch die doppelte, die dreifache oder die vierfache Anzahl von Solaranlagen und Windkrafträdern nicht - dann kommt der Strom aus herkömmlichen Kraftwerken.
http://www.windpark-laenge.de/

Die 12 geplanten Windräder werden ca. 80 Mio. Kilowattstunden sauberen Strom pro Jahr erzeugen, das entspricht bilanziell dem privaten Stromverbrauch von 80.000 Durchschnittsbürgern. Mehr als in Donaueschingen, Hüfingen und Blumberg zusammen leben. Ein wichtiger Beitrag zur Energiewende.

Lesen Sie die Meinungen von Gerhard Bronner, Dr. Jens Borchers, Anton Knapp und Dr. Ulrich Spielberger auf der Seite der Projekträger
Südkurier, 4. August 2017
Sonnenenergie und Batteriespeicher statt Windkraft
.....
und er sieht auf den Bereich um den Fürstenberg mit dem Windrad, wo künftig zwölf Windräder entstehen sollen. Er sieht darin keinen Nutzen, für ihn würde dadurch nur die Landschaft verschandelt. Was ihn stört: Andere Techniken neben der Windkraft würden nicht oder ungleich weniger gefördert, den Leuten werde vorgegaukelt, es gebe nur Atomkraft oder Windräder. Er kann sich sehr wohl andere Lösungen vorstellen, eine Alternative praktiziert er mit seiner Familie selbst.
Südkurier, 7. August 2017
Wärmepumpe und Batteriespeicher in Riedöschingen: "Kein Argument gegen Windkraft, sondern dafür“
Zu unserem Bericht am Samstag mit dem Titel "Sonne und Batterie statt Windkraft" äußert sich die Firma Solarcomplex aus Singen, die auf der Länge bei Fürstenberg sieben Windräder bauen will.
Zitat Solarcomplex: "Zumal die Windkraft vor allem im Winterhalbjahr liefere, dann, wenn auch die Wärmepumpen ihren höchsten Strombedarf hätten und die Photovoltaik wenig bringe."
Fakt aus Winter 2017: Energiewende trifft frostige Wirklichkeit   - Kaltflaute offenbart Desaster
Schwarzwälder Bote, 10. August 2017 und Südkurier, 10. August 2017
Bürgerinitiative sagt Windrädern Kampf an.
Nach Ansicht der Bürgerinitiative trägt die Familie Meilhammer mit ihrer Batterie-Speicher-Lösung mehr zur Energie-Wende bei, als "die zwölf geplanten Riesentürme, die nach dem Willen von Solarcomplex und Green City Energy ohne Speichermöglichkeit gebaut werden sollen", es tun würden.
Familie Meilhammer fragt: Warum bringe die Firma Solarcomplex AG die Batterien- und Photovoltaikanlagen nicht in die Haushalte? Bei der Höhe der aktuellen Strompreise müsste sich doch eine Investition lohnen. Und ihn interessieren zudem die aktuellen Erträge vom Windkraftpark Verenafohren. Diese werden bis heute auf der Homepage von Solarcomplex im Gegensatz zu denjenigen von St. Georgen nicht publiziert. 
Badische Zeitung, 2. August 2017
Ärger um Windräder
Derzeit dreht sich auf dem Höhenzug "Länge" östlich von Donaueschingen nur ein Windrad. Oder, wie manche behaupten: Es steht vor allem still. Weil es an Wind fehlt, sagen die Kritiker; weil es schlecht gemanagt wird und als 15 Jahre alte Anlage technisch überholt ist, sagt dagegen Bene Müller, Vorstandsmitglied der Solarcomplex AG mit Sitz in Singen. Er will es besser machen und dort sieben neue Rotoren errichten mit 140 Meter Nabenhöhe, insgesamt eine Investition von 35 Millionen Euro. Der Bauplatz ist von den Städten Hüfingen und Donaueschingen als Konzentrationszone für Windkraft ausgewiesen, das nächste Einzelgehöft ist 1,5 Kilometer entfernt, bis zur nächsten Ortschaft sind es sogar zwei Kilometer.

Auf diesen leider bezüglich der Menge der geplanten Anlagen und der Waldrodung schlecht recherchierten Aritkel hat Herr Wolf Hockenjos ausführlich geantwortet. Sein Mail an Herrn Redaktor Rüskam hier lesen.
Südkurier, 14. August 2017
Windkraft: Solarcomplex bietet Klaus Meilhammer das Gespräch an
Das Unternehmen Solarcomplex in Singen zeigt Respekt für das Energiekonzept der Familie von Klaus Meilhammer in Riedöschingen mit einer Wärmepumpe sowie Photovoltaik und einem Batteriespeicher.

Wir zitieren aus diesem Presseartikel:
1.) 
Die Diskussion über den umstrittenen Windpark mit zwölf    Windrädern auf der Länge und dem Ettenberg versachlicht sich.
2.)
Insofern sei das Ausspielen von Wind und Sonne, wie es die Initiativen ebenso vergeblich wie oberflächlich versuchten, kontraproduktiv. Vollends irrational sei der negativ wertende Vergleich eines privaten Solarstromproduzenten, der wenige tausend Kilowattstunden pro Jahr produzieren und speichern könne, mit einem Windpark, der viele Millionen Kilowattstunden pro Jahr produzieren werde.
Unser Kommentar:
Dass die von Solarcomplex geäusserten Wertungen "vergeblich, oberflächlich, kontraproduktiv, vollends irrational" als Versachlichung der Diskussion bezeichnet werden, befremdet uns.

Unser Standpunkt:
Weil die vielen Millionen Kilowattstunden nur flatterhaft zur Verfügung stehen und keine einzige produzierte kWh gespeichert wird, also bei Windstille immer Gas- oder Kohlekraftwerke einspringen müssen, ist Herr Meilhammers "Klein"-Lösung dem Klima nützlicher als die geplanten Riesen-Windräder. (Siehe auch Schwachwindanlagen)
Südkurier, 25.August 2017
Bürger aus Hondingen und Riedöschingen aktiv:
Film über die Länge zeigt die Anwohner
Wegen des geplanten Windparks auf der Länge haben Margit Reichle (41) und Klaus Meilhammer (49) aus Riedöschingen sowie der 14-jährige Raphael Meilhammer aus Hondingen haben einen Film produziert, wo die Anwohner der Gemeinden rund um die Länge zu Wort kommen. Die Öffentliche Premiere des Film ist am 17. September um 18 Uhr in der Riedöschinger Kompromissbachhalle.
Diese Visualisierung des Landschaftsarchitekten Ulrich Bielefeld aus Überlingen sandte Klaus Meilhammer den Politikern in seinem Brief mit.
Raphael Meilhammer (links) aus Hondingen sowie Klaus Meilhammer und Margit Reichle aus Riedöschingen haben einen Film über die Länge produziert. Bilder: Roland Sigwart
Südkurier, 25. August 2017
Windpark Länge: Beim Informieren der Anwohner besteht Nachholbedarf
Für den geplanten Windpark auf der Länge beginnt bald die entscheidende Phase: Das überarbeitete Ausgleichskonzept liegt bald in den Rathäusern zur Einsicht aus. Für die Anwohner sollte es eine gemeinsame Informationsveranstaltung geben.
Spätestens jetzt wird klar, dass die Bürgermeister von Blumberg, Hüfingen, Donaueschingen und Geisingen gut daran tun würden, eine gemeinsame Informationsveranstaltung zu organisieren.
Schwarzwälder Bote, 29.08.2017
Auf der Länge: Windräder sind sinnvoll
Die geplanten Windräder im Gewann Auf der Länge sind sinnvoll: Das erklärte der SPD-Bundestagskandidat Jens Löw am Dienstag bei seinem Antrittsbesuch bei Blumbergs Bürgermeister Markus Keller.

Herr W. Hockenjos, Forstamtsleiter i. R., Buchautor u. Fotograf stellt in seinem Leserbrief die Sachlage zum geplanten Windmonster-Park ins rechte Licht. (hier lesen).

Unseren Kurzkommentar im Bild rechts und zur Umsetzung auf Ihrem Wahlzettel.
Der SPD-Bundestagskandidat Jens Löw (von links) bei seinem Antrittsbesuch bei Blumbergs Bürgermeister Markus Keller mit Hannes Jettkandt, Fraktionssprecher der Freien Liste, und dem SPD-Ortsvereinsvorsitzenden und Stadtrat Luis Rocha dos Santos. Foto: Lutz Foto: Schwarzwälder-Bote, bearbeitet durch Webmaster
Klick ins Bild für Grossansicht
Südkurier, 30. August 2017
Die Energiewende von unten organisieren
Frau K. Stahnke in Gutmadingen zeigt die Gefahren der aktuellen Windenergieplanung auf Länge und Ettenberg auf. .
Hier den kritischen Leserbrief öffnen..
Südkurier 31. August 2017
Ausweitung der Wasserschutzzone bei Verfahren für Windpark auf der Länge berücksichtigt
Für den geplanten Windpark auf der Länge mit zwölf Windrädern bei Fürstenberg und vier bei Geisingen beginnt eine neue Phase. Das überarbeitete Ausgleichs-konzept liegt ab Mittwoch auf den Rathäusern in Blumberg, Hüfingen, Donaueschingen und Geisingen zur Einsicht aus.

Der SÜDKURIER fragte beim Regierungspräsidium nach, inwieweit die geplante Ausweitung der Wasserschutzzone schon berücksichtigt sei. Die Antwort kann im letzten Abschnitt des SK-Berichts hier nachgelesen werden.

Unser Kommentar:
Wir sind der Ansicht, dass die Erweiterung des WSG laut uns vorliegendem Verordnungsentwurf und hier einsehbarem Plan in den BimSchG-Antragsunterlagen von Solarcomplex und Green-City-Energy nicht berücksichtigt wurde, obwohl die Mehrzahl der geplant-en Windkraftanlagen in das WSG-Erweiterungsgebiet zu stehen kämen. Auch die Ende 2016 ausgesprochenen  Genehmigungen enthalten keinerlei Angaben zu dieser WSG-Erweiterung. Unsere Petition "Wasserschutz-gebiete" zum Thema hier lesen.
Südkurier, 4. September 2017
Pro und kontra Windkraft
Befürworter und Gegner laden am 17. September zu Informationsveranstaltungen ein.
Eine Woche vor der Bundestagswahl wenden sich die Windkraftbefürworter und Windkraftgegner erneut an die Öffentlichkeit.
Südkurier, 8. September 2017
Bürgerforum will Lebensraum auf der Länge erhalten
Das Forum "Rettet die Länge" informiert am Sonntag, 17. September, in Riedöschingen über die Windkraft und die Energiewende. Ein Film zeigt Bewohner in den acht Anlieger-Ortschaften.
Südkurier, 8. September 2017
Windpark auf der Länge: Die Spieße sind ungleich lang
Beim Kampf um den geplanten Windpark auf der Länge zwischen Blumberg und Geisingen sind die Spieße ungleich lang.
Südkurier, 12. September 2017
Naturschützer sprechen sich für Windkraft aus
In die Diskussion um den geplanten Windpark auf der Länge und dem Ettenberg hat sich jetzt auch der Bund für Umwelt- und Naturschutz (kurz BUND) zu Wort gemeldet.
Unser Kommentar: leider steigt der klimaschädliche CO2-Ausstoss in Deutschland trotz über 28´000 naturfeindlichen  Windräder.
Südkurier, 20. September 2017
Luchs hinterlässt Spuren auf der Baar
Hegeringchef berichtet von gerissenen Rehen und gibt stabiler Luchs-Population keine Chance
Im Film „Rettet die Länge“, der vor kurzem von den Windkraftgegnern in der Riedöschinger Kompromissbachhalle gezeigt wurde, kommt auch Bernhard Keller zu Wort. Der Jäger und stellvertretende Leiter des Blumberger Hegerings beschreibt den Artenreichtum des bewaldeten Bergrückens. „Auch den Luchs habe ich dort oben schon bestätigt“, erzählt er. Ein Luchs auf der dicht besiedelten Baar? Kann das sein und müssen Nutztierhalter jetzt um ihre Tiere bangen?
Südkurier,  5. September 2017
Unterlagen über den geplanten Windpark auf der Länge liegen aus
In den Rathäusern Blumberg, Hüfingen, Donaueschingen und Geisingen liegt ab sofort das überarbeitete Ausgleichskonzept für den geplanten Windpark auf der Länge aus.
Für die Südbaar wäre er eine große Veränderung: der Windpark auf der Länge und dem Ettenberg. Zwölf Windräder sollen dort auf den Gemarkungen von Blumberg, Hüfingen, Donaueschingen sowie des Fürstenhauses in Donaueschingen entstehen. Zwölf Windräder, alle 230 Meter hoch, von weitem sichtbar.
Südkurier, 25. September 2017
Falscher Standort und
falscher Kommentar
Im Leserbrief werden für jeden interessierten Leser nachprüfbare Fakten aufgeführt, welche den Nutzen der geplanten Windriesen in Frage stellen.
Windkraft-kritische  Leser erfahren mehr zum regionalen Strom-Mix in unserer Berichterstattung zum Forum Rettet die Länge in  Riedöschingen, Referat Werner Adrion.
Herr Niederberger´s Kommentar ist grundlegend falsch. Referent W. Hockenjos hat die BI in Riedöschingen klar von der AfD distanziert. (siehe dazu Riedöschingen, "falscher Zungenschlag"). Wir haben auf unseren Seiten unser Wahlsignet sofort entfernt, als die AfD begann, inhaltlich ähnliche Wahlplakate in der Region zu installieren. Siehe dazu auch den entsprechenden Eintrag unter Aktuelles.

Wir sind überzeugt, dass die Bevölkerung zwischen Fakten in Leserbrief und auf unseren Webseiten und den äusserst schlecht recherchierten Windkraftgegner-Kommentaren Herrn Niederberger´s zu unterscheiden weiss.
Klick öffnet die Presseartikel
Und so hat jüngst Leserbriefschreiber Ewald Elsäßer in der Ausgabe am 16. September mit Verweis auf die Kunden-zeitschrift Naturkunde und Ausgabe geschrieben, was bereits in Versammlungen kolportiert wurde: „Für die Windkraft ist zur Netzstabilisierung das neue Wasserkraftwerk in Rheinfelden bis zu 50 Prozent abgeregelt worden.“
Südkurier, 28. September 2017
Alternativ, aber keine Fakten
Herr G. Vollmer sagt  in seinem  Artikel, dass Herr Elsässer im Leserbrief  folgendes schrieb:
So schreibt die Kundenzeitschrift Naturkunde, dass in Abhängigkeit von den volatilen Einspeisungen (Wind/Sonne) das modernste Wasserkraftwerk Europas in Rheinfelden seine Leistungsspitze um bis zu 50 Prozent drosseln muss!
Tatsächlich zitierte Herr Elsässer in seinem Leserbrief aus der Energie-Dienst-Zeitschrift Nr. 1/2015, Seite 9 wie folgt
Der genaue Wortlaut der von Herrn D. Schölderle verfassten Passage aus der Energiedienst-Zeitschrift lautet:
Dabei drosseln wir die Leistung akut um bis zu 50 Prozent !
Unser Kommentar
Herr E. Elsässers Leserbrief zeigt Fakten, Herr G. Vollmers Kommentar dazu stellt die Fakten nicht korrekt dar und grenzt damit an Manipulation der Leser.
Lesen der Zeitungsartikel mit Klick in die Bilder
Südkurier, 29. September 2017
Nachhilfe für Blumberger Windkraftgegner
Bürgermeister Markus Keller räumt mit einer Verschwörungstheorie auf. Alle Gemeinderäte stehen geschlossen hinter der Energiewende.
Wir antworten Bürgermeister Keller und den Fraktionsvorsitzenden des Stadtrates Blumberg mit einer
                              
Nachhilfestunde
für politische und wirtschaftliche Entscheidungsträger und die Presse. In dieser tabellarischen, leicht zu lesenden und zu verstehenden Nachhilfestunde widerlegen wir viele der im Südkurier-Artikel enthaltenen Zitate mit nachprüfbaren Fakten.
7. Oktober 2017, Südkurier
SÜDKURIER prüft den Kandidaten
Klartext geredet vor der Blumberger Bürgermeisterwahl am 15. Oktober wird am Dienstag in der Blumberger Stadthalle. Dann bittet diese Zeitung zum SÜDKURIER-Talk mit Bürgermeister und Bürgermeisterkandidaten Markus Keller.
Initiative veranstaltet Workshops zur Energiewende
Die Bürgerinitiative zum Schutz des Hochschwarzwaldes e.V.  Regionalgruppe Schwarzwald- Baar-Länge veranstaltet eine Reihe
von drei Workshops zum Thema „"Energie zum Anfassen,  Mein Beitrag zum energieautarken Dorf".
10. Oktober 2017, Südkurier
Sturm gegen geplanten Windpark auf der Länge bei Riedöschingen
Blumbergs Bürgermeister Markus Keller besuchte auf seiner Wahlkampftour das Längehaus bei Riedöschingen. Er nahm Stellung zu den Sorgen von Anwohnern bezüglich des geplanten Windparks.
12. Oktober 2017, Südkurier
Spannendes Forum des SÜDKURIER
Windpark: Heftig und engagiert diskutierte Markus Keller mit Windparkgegnerin Angelika Sitte. Zwölf Windräder auf der Länge, alle rund 230 Meter hoch, als sie davon gehört habe, sei die heile Welt von Blumberg für sie zusammengebrochen.
Von Keller wollte Sitte wissen, warum er nicht konkreter Stellung in Sachen Windkraft beziehe und warum die Öffentlichkeit erst spät über das gesamte Ausmaß des Projekts informiert wurde. Keller sieht sich indes in ein enges gesetzliches Korsett
gezwängt, in dem ihm keine offizielle Wertung zustehe. Gleichermaßen gab der Blumberger Bürgermeister zu, dass, persönlich gesehen, der Windpark „nicht förderlich fürs Landschaftsbild“ sei
12.10.2017, Südkurier
BUND steht hinter Windkraftplänen in Donaueschingen
Als "begrenzt und festgefahren" bezeichnet der Regionalverband des BUND Schwarzwald-Baar-Heuberg die Diskussion um den Bau von zwölf Windkraftanlangen am Standort auf der Länge bei Hondingen. Der BUND hat sich jetzt vorgenommen, die Unentschlossenen zu aktivieren: "Immer nur gegen alles sein führt zu keiner Lösung".
Klick ins Bild öffnet unsere Entgegnung
Hier  den weiteren Meinunsaustaussch mit BUND lesen.      
Südkurier, 19. Oktober 2017
Windpark Länge: Die Einwendungsfrist endet am Donnerstag
Die zwölf geplanten Windräder auf der Länge und dem Fürstenberg sind am Montag Thema im Regierungspräsidium Freiburg. Dort werden das überarbeitete Ausgleichskonzept der Investoren sowie die Einwendungen behandelt.
Der geplante Windpark auf der Länge wird viel diskutiert, dafür müssten 11,6 Hektar Wald gerodet werden.
Unsere Frage?
Warum nur 11.6 Hektar für 12 Anlagen, wenn für 13 Anlgen 17.14 Hektar nötig waren?

Im Südkurier vom 2. Februar 2017 sowie in unserer nie publizierten Pressemitteilung vom 3. Februar 2017 waren für 13 geplante Windkraftanlagen noch 17.14 Hektar Waldrodung erforderlich. Diese Zahl entspricht genau den Antragsunterlagen, welche wir im Dezember 2016 wie folgt einsahen:

für die 8 Solarcomplex-Anlagen werden 106.030 m2 Waldfläche (siehe Bauantrag 4.5, Blatt 26, Übersichtsplan Rodung des Ing.Büros Dipl.Ing. R. König, 04299 Leipzig vom 25.Mai 2016 ), für diejenigen von Green City 65.400 m2 (siehe Green City Antragsunterlagen, 3.2 Rodung Gesamtübersicht, Ing. Büro Dipl.Ing. R. König, 04299 Leipzig vom 16.8.2016)

Bei zur Zeit 12 Anlagen kann sich bei gleichem Rodungsbedarf pro Anlage die Rodungsfläche rechnerisch nur auf 15,8 Hektar und nicht auf 11.6 Hektar reduzieren .

Wir befürchten, dass die überraschend auftretende Rodungsfläche von nur 11.6 Hektar darauf hinweist, dass bei Streichung einer weiteren Anlage, wie in der RPF-Erörterung vom 23.10.2017 erwähnt, dazu führen wird, dass die Gesamtrodung auf unter 10 ha reduziert wird, um die bis heute nicht nachvollziehbar dokumentierte gesetzliche Umweltverträglichkeitsprüfung zu umgehen.


Dieses Unklarheiten, verstärkt  durch die heutige, sehr restriktiv allein auf die Eignung der Wald-Ausgleichs-flächen begrenzte Erörterung im Regierungspräsidium Freiburg ist für uns Ansporn, gegen das äusserst undurchsichtige Vorgehen der Vorhabenträger wie auch der  Behörden mit verstärktem Druck vorzugehen.
23. Oktober 2017, Erörterung im Regierungspräsidim Freiburg
24. Oktober 2017, Südkurier
Windparkgegner wollen Nachhaltigkeit
➤ Workshop vermittelt weiterreichendes Fachwissen
➤ Energiewende bedeutet mehr als neue Technologie
ganzen Artikel mit Klick ins Bild lesen.

23. Oktober 2017, Südkurier
Windpark auf der Länge: Workshop der Gegner zum Thema Energiewende ausgebucht



26.Oktober 2017, Die Welt, Daniel Wetzel
„Energiewende hat etwas Museales“
Der Chef der Deutschen Energieagentur über eine mögliche schwarz-gelb-grüne Klimapolitik
Wie geht es weiter mit der deutschen Energiewende? Die Parteien der Jamaika-Koalition in Gründung treffen sich jetzt zu ersten Sondierungsgesprächen über eine künftige Energie- und Klimapolitik. Welche Schnittmengen haben die Vorstellungen von Konservativen, Liberalen und Grünen? DIE WELT sprach darüber mit Andreas Kuhlmann, dem Chef der Deutschen Energie-Agentur (Dena).

Oktober 2017
Baaremer Umweltnachrichten
des Umweltbüro Donaueschingen
im Gemeindeverwaltungsverband Donaueschingen
veröffentlicht in der Oktober-Ausgabe den Bericht: "Herbstwind".

Den Bericht  mit Klick ins Bild unten, oder auf der Webseite des GVV hier lesen.
Für mich bleibt die geplante Opferung und ökologische wie touristische Entwertung der Länge nicht nur eine groteske Fehlentscheidung, sondern ein Albtraum!

Mit diesem Satz beendet Herr W. Hockenjos, Forstamtsleiter i.R. , Donaueschingen sein Mail an Dr. G. Bronner, Leiter im Umwelt-Büro des GVV Donaueschingen und Befürworter des geplanten Windparks auf der Länge und dem Ettenberg.

Klick ins Bild links öffnet das Mail von W. Hockenjos, rechts für Grossansicht der Baustelle auf dem Ippinger Berg.
Kernenergie verantwortbar und Braunkohleverstromung sinnvoll?
Interessierte Leser finden im offenen Brief von Vernunfkraft-BW an den LNV mit welchem der LNV-Windkraft-Faktencheck kritisch beleuchtet wird, keinerlei Hinweis, dass Vernunfkraft-BW Atom- und Braunkohle-Strom fördert. Siehe dazu folgende Zitate (mit Seitenangaben):

(Seite 28 oben, Kernkraftwerke)
Dies soll aber kein Plädoyer für die Kernkraft sein, sondern nur aufzeigen, dass es andere, viel lohnendere Ziele für die Forschung nach alternativen Energiequellen für die Zukunft gibt, als die Forschung nach dem allerletzten bisschen mehr Ertrag aus einer Windkraftanlage.
(Seite 5 und 13, Braunkohle)
Im Zusammenhang mit der notwendigen Grundlast wird die  Braunkohle kritisch zitiert. Es ist keine Rede davon, dass Vernunfkraft-BW Braunkohle für sinnvoll hält.
Der Herbstwind-Artikel zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, Nachrichten kritisch auf ihren (Un-)Wahrheitsgehalt zu lesen und sich aus mehr als einer Quelle zu informieren.  Wir bemühen uns auf unseren Seiten, dies dem Leser zu ermöglichen.
Südkurier, 11. November 2017
Windpark Länge: Noch keine Entscheidung in Sicht
Gegen den Windpark auf der Länge liegen fünf Petitionen vor. Der Petitionsausschuss des Landtags wartet noch auf die Stellungnahmen der Fachministerien.

-    Petition Rotmilan
-    Petition Wasserschutzgebiete
-    Petition Natur vor Windenergie (fehlender
     Wind mit Begründung und Fakten)
-    Petitions-Nachreichung Artenschutz
-    Widerspruch gegen Waldrodung und Petition
     Längehaus
-    Petition UVP

Mit Klick in die Petitions-Liste  öffnen sich die entsprechenden Dokumente.
Unser Kommentar zum Artikel
Wir danken  Herrn Lutz für die Zusammenfassung der bis heute eingereichten Petitionen.

Die Waldrodung beträgt allerdings nicht wie unter "Gegensätze" vermerkt 11.6 Hektar. Für 13 Windräder wurden von den Projektträgern genau 171.430 m2, also 17.1 Hektar Rodung beantragt, rechnerisch also für 12 Windriesen 15.8 Hektar. Davon würden 15,8-11,6, also 4,6 Hektar an den Rodungsstellen aufgeforstet. Die 11.6 Hektar dauerhafter Waldverlust werden anderweitig "ausgeglichen".

Nicht nur Petitionen, auch Widersprüche gegen die im Dezember 2016 immissionsschutzrechtlichen Genehmigungen des Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis wurden eingereicht. Bis heute wurden all diese Widersprüche nicht erörtert. Im Februar 2017 sagte Herr Joachim Gwinner,  Erster Landesbeamter im LRA Schwarzwald-Baar-Kreis dem Südkurier:
Dazu werden wir schriftlich Stellung nehmen", kündigt Joachim Gwinner, der Erste Landesbeamte an. Ob diese dann auch Wirkung zeigen, wird wohl nicht mehr das Landratsamt entscheiden: "Aller Voraussicht nach werden wir den Widersprüchen nicht abhelfen können und sie dann dem Regierungspräsidium Freiburg zur Entscheidung vorlegen",
Südkurier, 7. November 2017
Windenergieausbau: "Für den Süden Deutschlands bleibt nichts übrig"
Lothar Wölfle, der Chef des EnBW-Hauptaktionärs Oberschwäbische Elektrizitätswerke, über die drohende Schieflage beim Windenergieausbau im Land und ausbleibende EnBW-Dividenden, die den Kommunen fehlen:
Zitat:
"Aus meiner Sicht müssen wir beim Thema Windkraft zu einer Praxis kommen, die den Anlagenneubau auch in Süddeutschland wieder wirtschaftlich macht. Ich kann mir zwar Schöneres vorstellen als auf jedem Berg drei Windräder."
Zwei Leserbriefe rücken die rein profitorientierten Aussagen von Landrat L. Wölfle ins richtige Licht:

Es gibt wichtigeres als die Dividenden der Windindustrie und "not amused"
2017-11-17-SKLeserbrUnseld
2017-11-06-SK-LeserbrStahnke
2017-11-02-SK-LeserbrBriehl
Lesermeinungen im November 2017

Drei Baarer Bürger äussern sich im Südkurier kritisch, informativ, basierend auf Fakten und damit sehr fundiert zu den Windkraft-Plänen:
-   Kein Wildwuchs
-   Scheinheilig
-   Die Segnungen der Energiewende
Mit Klick in die Bilder rechts die Dokumente lesen.
Siehe dazu auch Aktuelles, 30. Oktober, Sturm Herwart
Wirtschaftswoche 16.11.2017
Ausgerechnet der Ausbau der so genannten erneuerbaren Energien im Dienste des Klimaschutzes, nicht zuletzt der besonders flächenintensive Ausbau von Wind- und Sonnenkraftanlagen konterkariert die Ziele der nationalen Biodiversitätsstrategie in Deutschland. Denn bei der Energiewende wurde versäumt, Belastungsgrenzen für Arten, Wälder und Landschaften festzulegen. Diese Belastungen betreffen nicht nur Tiere, sondern auch Menschen: Man kann in Deutschland kaum noch einen Waldspaziergang ohne den Anblick riesiger Windräder machen.
10. November 2017, 17:35 Uhr
Ein Krimi aus der Uckermark
Tödliche Stille
Wir freuen uns sehr über diesen wichtigen, lesenswerten Artikel von Stefan Klein. Die Süddeutsche hat uns erlaubt, den Artikel auch für Nichtabonnennten für 3 Monate (bis 22.02.2018) auf unserer Homepage zu veröffentlichen. Hier lesen.
Unter dem Titel
"es war einmal ..... Natur" veröffentlicht die Süddeutsche Lesermeinungen zum Artikel, persöniche Erfahrungen und Meinungen, u.a. auch von Herrn Wolf Hockenjos, Forstamtleiter i.R., Donaueschingen.
17. November 2017
Die Naturschutzinitiative  fordert eine Renaissance des Naturschutzes! Naturschutz darf nicht in „Klimaschutz“ umgedeutet werden!

Der Schutz der Biologischen Vielfalt, der Erhalt der Lebensräume und Landschaften, der Schutz von Wäldern und Wildtieren muss wieder stärker in den Blick der Politik genommen werden. Der Erhalt und die Verbesserung der Biologischen Vielfalt ist die wichtigste Herausforderung im 21. Jahrhundert.
Für das Zurückgehen und Aussterben von Arten spielt der Klimawandel eine untergeordnete Rolle und kommt nach einer Durchsicht der Roten Listen der IUCN erst an siebter Stelle der Gefährdungsursachen.  Weiterlesen
Südkurier, 25. November 2017
Windpark auf der Länge und dem Ettenberg muss warten
In der Zuschlags-Liste der Bundesnetzagentur für die November-Ausschreibung sind die Investoren-Firmen Green City und Solarcomplex nicht enthalten. Weiterlesen


Kommentar: Minderheitsregierung als Gewinn
Wie geht es nun weiter in Deutschland nach dem Scheitern von Jamaika? Ist die Republik ohne Neuwahlen unregierbar geworden? Oder ist eine Minderheitsregierung ein Gewinn für die Demokratie?
Willkommen, Deutschland, in der Wirklichkeit: auch bei uns verlieren die Volksparteien, was die Regierungsbildung erschwert, auch hier geht ein Graben durchs Land, der nicht einfach zugeschüttet werden kann.
Lesenswerter Kommentar, der Pflichtlektüre für alle Politiker, Parlamentarier, Bürgermeister und Gemeinderäte im Land sein sollte, sowie in den Schulen Plicht-Unterrichtsstoff.
Badische Zeitung, 6. Dezember 2017
Schilder auf der Loipe bei Gersbach warnen vor "Eiswurf durch Windräder"
Wenn die obige Umkrempelung stattfinden sollte, hört Deutschland, wie wir es heute noch vielerorts kennen, auf zu existieren. Dann wird das "idyllische" Bild von einem Schild, mit einem Windrad im Hintergrund für unsere Kinder geschichtlicher Anschauungsunterricht "unzerstörter" Landschaft sein.
Die Zeit 25. November 2017
Ein Land wird umgekrempelt
Es ist fraglich, ob die Menschen diesen Irrsinn ohne zivilen Ungehorsam einfach so  hinnehmen werden. Vielleicht  setzt sich ja bei den politischen Entscheidungsträgern doch  noch  die Erkenntnis durch, dass diese planwirtschaftlichen Ansätze nie zum Erfolg führen können und dass man vor weiteren Flickwerken am EEG doch besser das Kompendium für ein vernünftige Energiepolitik lesen und den Sachverständigenrat anhören sollte. (Seite 39 im Kompendium).
11.Dezember 2017, Acher- und Bühler-Bote
Stadt Oppenau und Schwarzwaldverein klagen gegen Windräder am Kutschenkopf
Mit Klagen vor dem Verwaltungsgericht Freiburg gehen die Stadt Oppenau und der Schwarzwaldverein gegen eine vom Energieversorger EnBW anvisierte Errichtung von Windrädern auf dem Kutschenkopf vor. Der Schwarzwaldverein will mit der Klage auch verhindern, dass durch die Genehmigung der Windenergieanlagen ein Präzedenzfall geschaffen wird.
NWZ Süwdwest-Presse, 22. Dezember 2017
KREIS GÖPPINGEN
Auflagen zur Windkraft sollen Tiere schützen
Die Windenergieanlagen (WEA), die derzeit auf der Kuchalb fertiggestellt werden, verändern nicht nur das Bild der Landschaft, sondern bedeuten auch einen Eingriff in die Natur. Der Erbauer der Anlagen musste im Rahmen des Genehmigungsverfahrens einige Auflagen erfüllen, wie er auf Nachfrage mitgeteilt hat. Hierbei nimmt der vom Aussterben bedrohte Rotmilan einen umfangreichen Teil ein.
Schwarzwälder Bote, 20. Dezember 2017
Winterlingen Windpark: Strafanzeige gegen Landrat
Herbert Bitsch spricht von einem Verstoß gegen das Tötungsverbot nach dem Bundesnaturschutzgesetz, Landrat Günther-Martin Pauli nennt das Vorgehen "völlig absurd". Die Staatsanwaltschaft Hechingen hat am Dienstag den Eingang einer Strafanzeige noch nicht bestätigen können. Derweil hat Bitsch eigenen Angaben zufolge am Montag besagte Strafanzeige per Post abgesandt. Darin geht er gegen den Landrat vor.'
Siehe dazu auch unseren Widerspruch zum Rotmilan vom 20. Dezember 2017
Badische Zeitung, 21. Dezember 2017
Nabu fordert Tabuzonen für Windkraft im Wald
"Bewaldete Mittelgebirgslagen gehören in Deutschland zu den letzten von menschlicher, industrieller Nutzung vergleichsweise unbeeinflussten und großen zusammenhängenden Ökosystemen", schreibt der Nabu. Dazu gehöre auch der Schwarzwald. "Die Nutzung durch eine Energieproduktion mit Windkraft zerstört und ändert den Charakter dieser schützenswerten Ökosysteme."
Regio-Gruppe
Schwarzwald-Baar-Länge
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