11. Januar 2018
Behördlicher Blindflug gerichtlich beendet
Der Verwaltungsgerichtshof Mannheim (VGH) hat in zweiter Instanz in allen Punkten den Eilantrag der Naturschutzverbände LNV und NABU gegen Bau und Betrieb der Windkraftanlage Orlach 6 bei Braunsbach vom Dezember 2016 bestätigt. Das Gericht wies jetzt die Beschwerden des Landes, vertreten durch das Landratsamt Schwäbisch Hall als Genehmigungsbehörde, und des Anlagenbetreibers als Beigeladenem gegen das erstinstanzliche Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart vom 15. März 2017 zurück. „Das Windrad wurde mitten in das Brutgebiet von vier geschützten Greifvogelarten gebaut und hätte nicht genehmigt werden dürfen. Die Betreiber sollten es daher schleunigst abbauen und andernorts einsetzen, fordern die Vorsitzenden von NABU und LNV.
Weniger ist mehr
Vom Glück anders zu wirtschaften
Film hier ansehen.
Plan B, die Transition-Bewegung
sind aus unserer Sicht wichtige Zukunfts-Bausteine.

Wir haben deshalb für die sehr anregenden Information dazu eine neue Seite "Transition" unter "Mensch-Natur-Wirtschaft"  gemacht. Hier die neue Seite ansehen und mitmachen.  
Ungersheim - Stadt im Wandel (siehe auch Badische Zeitung 23. Januar 2017)
Was Mimi im Kleinen versucht, kann auch in Gemeinden und ganzen Städten funktionieren: In der französischen Gemeinde Ungersheim initiiert der engagierte Bürgermeister zahlreiche Veränderungen. Ungersheim ist eine "Stadt im Wandel", Teil des internationalen Netzwerks der "Transition Town". Öffentliche Gebäude werden weitestgehend mit regenerativer Energie versorgt, die Gemeinde baut Bio-Gemüse an und fördert ehrenamtliches Engagement der Bürger. Denn auch der soziale Austausch gehört zu einem bewussten, glücklichen Leben dazu.
Südkurier, 4. Januar 2018 und 22. Dezember 2017
Windkraft-Wahnsinn und Bürgermeister Keller und Politikverdrossenheit
Im Leserbrief von Herrn Ewald Elsäßer, Leitender Forstdirektor i.R. Im Ortenaukreis verlangt der Waldfachmann, den Windkraft-Wahnsinn auf der Länge endlich zu stoppen und fordert die Kommunalpolitiker auf, zu handeln.
Wer nicht handelt, wird hoffentlich spätestens bei den nächsten Kommunalwahlen die Quittung erhalten, denn der Bürger ist vielleicht geduldig, aber sicher nicht dumm und nicht immer brav. Mit Klick ins Bild rechts weiterlesen.
Südkurier, 9. Januar 2018
Arnold Stadler: "Wünschen ist eines der schönsten Tuwörter"
In seinem Gastbeitrag für den SÜDKURIER formuliert der Schriftsteller acht Hoffnungen auf eine bessere Welt.
Auszug:
"Anno Domini 2017 leistete sich die Stadt Überlingen ihren Beitrag zur Rettung und gleichzeitig Verschönerung der Welt, indem sie über den Stadtrat (der in der Post-Eingemeindungszeit nun auch Gemeinderat heißt) verfügt, daß das Überlinger Engagement zur Rettung des Klimas etc. nun auf einem der Stadt Überlingen gehörenden Gelände realisiert werden soll, welches die schöne Landschaft im nördlichen Linzgau bei Pfullendorf durch neue Windkraftmonsteranlagen zerstört, fernab der eigenen Aussichtsterrasse. Verschandelt wäre ein zu schönes und zu falsches Wort. Es handelt sich nämlich um einen heimtückischen Versuch, die Energiewende auf die Schwächsten abzuwälzen und das Ganze dann auch noch als Zukunfts-Beitrag zur Rettung der Welt auszugeben. Es ist ein Umlügen: So wird die Energiewende mit ihrem von den smartesten Geschäftemachern längst erkannten Profitpotential für ihre Zwecke instrumentalisiert."
01.01.2018, 17:32 Uhr | dpa-AFX Wirtschaft
Woidke kritisiert Milliarden-Umverteilung bei Energiewende
POTSDAM (dpa-AFX) - Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat eine milliardenschwere Umverteilung von unten nach oben durch die Energiewende kritisiert
Presse 2017
Info für die Presse
Schwarzwälder Bote, 12. Januar 2018
Die Stadt würde ordentlich Pachten kassieren, wenn sich denn die Räder auf der Länge einmal drehen würden. Dass es bald so kommen wird, davon ist Rathauschef Erik Pauly überzeugt, wie er in seiner Haushaltsrede in einem Passus zum Stadtklima sagte.
Einmal mehr schafft es Redaktor Günter Vollmer im Artikel, welcher gleichlautend im Südkurier erschien, die wichtigsten, in unserem offenen Brief enthaltenen Fakten zu unterdrücken und damit den Bürgern die ihnen aus unserer Sicht in vollem Umfang zustehende Information über dieses riesige Industrieprojekt zu verheimlichen.
Meinung der Leser, Schwarzwälder Bote, 18. Januar 2018
Behörden im Blindflug verirrt
BETRI FFT: Windkraftanlagen auf dem Standort »Länge« bei Geisingen.
Gericht beendet den behördlichen Blindflug in Braunsbach und gibt Naturschützern Recht

Leserbrief von W. Hockenjos, Forstamleiter i.R. Mit Klick ins Bild rechts lesen.
NABU Pressemitteilung siehe unten, 11. Januar 2018
Südkurier, 22. Januar 2018
Gegenwind für kleine Windmüller
Auch der NABU BW setzt sich für den weiteren Ausbau der volatilen Windkraft ein.
Dies Haltung des  Naturschutzbund ist unverständlich, weil Windkraft und Naturschutz unvereinbar sind. Siehe dazu das Vernunfkraft-Kompendium und Herrn W. Epples Denkschrift. (Südkurier-Artikel  mit Klick ins Bild lesen).
Südkurier, 25. Januar 2018
"Die Windkraftindustrie zerstört die Natur"


In die Diskussion um die geplanten zwölf Windräder auf der Länge bei Hüfingen, Blumberg und Donaueschingen hat sich Naturschützer Wolfgang Epple eingeschaltet.
Schwarzwälder Bote, 25. Januar 2018
Kommerzialisierung zerstört auch Umwelt
Herr Epple, Sie haben sich in die Diskussion um die zwölf geplanten Windräder auf der Länge eingeschaltet, als der BUND Sie in seiner Antwort an die Bürgerinitiative „Gegenwind“ mit auf den Verteiler setzte. Der BUND antwortete der Initiative, dass er nach einer gründlichen Abwägung das Vorhaben auf der Länge unterstützen könne und vor dem Hintergrund der aktuellen Energiewende sogar unterstützen müsse. Sie wiederum werfen dem BUND in Ihrer Antwort vor, der BUND opfere Natur und Landschaft zu Gunsten eines industriellen Komplexes rund um die „Erneuerbaren Energien“. Was läuft in der Diskussion Ihrer Meinung nach falsch?
Wolfgang Epple mit seinem Hund Duke -  Foto Schwarzwälder Bote

Südkurier, 25. Januar 2018
Windkraft: Petitionen zur Länge werden noch nicht behandelt
Die fünf Petitionen gegen die geplanten zwölf Windräder auf der Länge werden am Donnerstag noch nicht im Petitionsausschuss behandelt. Dem Ausschuss liegen noch immer nicht die Stellungnahmen der Fachministerien vor, hieß es am Mittwoch auf Anfrage.
Südkurier, 21. Januar 2018
Erste Bürgerversammlung: Fürstenberger beteiligen sich rege
Windpark
"Wir können so nicht miteinander umgehen, wenn entscheidende Termine ignoriert und demokratisch getroffene Entscheidungen nicht akzeptiert werden", bemerkte Bürgermeister Michael Kollmeier zu den Unterstellungen der Bürgerinitiative (BI) gegen den Windpark auf der Länge
Die Bemerkungen von Bürgermeister M. Kollmeier werden wir in einem offenen Brief kommentieren.
Südkurier, 1. Februar 2018
Stillstand für den Windpark auf der Länge
Bis zum Herbst liegen die Arbeiten für den Windpark auf der Länge auf Eis: Denn eine Rodungsgenehmigung gibt es erst, wenn der Petitionsausschuss getagt hat.
In den nächsten Monaten werden wohl auf der Länge keine Bäume gefällt. Was auch bedeutet, dass die Firma Solarcomplex ihren Windpark nicht so schnell realisieren kann. Eine Anfrage von FDP-Stadtrat Niko Reith brachte nun Gewissheit. Reith hatte einen Sachstandsbericht gefordert, da nun doch einiges passiert sei, seit der Gemeinderat zum letzten Mal informiert worden sei. "Eigentlich sollte ja schon im vergangenen Jahr gebaut werden und wir hatten im Haushalt auch schon Pachteinnahmen vorgesehen", so Reith.

"Wenn am 28. Februar die Bäume nicht liegen, dann fallen sie in der nächsten Vegetationsperiode nicht mehr", erklärte Bürgermeister Bernhard Kaiser. Doch die Forstrechtliche Genehmigung zur Rodung der 17 Hektar Waldfläche auf der Länge ist noch nicht ausgestellt. Und sie wird wohl auch noch auf sich warten lassen.

5. Februar 2018
grosses Echo zum Südkurier-Interview mit Dr. Wolfgang Epple  vom 25. Januar 2018
"Die Windkraftindustrie zerstört die Natur"

Herr W. Epple antwortet in einem Interview auf Fragen des Webmasters dieser Seiten,  Ueli Joss ausführlich auf die Lesermeinung von Herrn Rolf Wehrle.
Das Interview gibt auch Antworten auf die in der Online-Ausgabe des Südkuriers enthaltene Kritik.

Hier das Interview lesen.
Hier die Südkurier Online-Kommentare lesen
(klick in die Bilder vergrössert Ansicht).

"zwischen Mythos und Notwendigkeit",
Schwarzwälder Bote, 31. Januar 2018
Dr. W. Epple
2018-02-07-SK-rote-karte
Südkurier, 7. Februar 2018
Rote Karte wegen des Roten Milans !
Im Südkurier-Artkel (mit klick ins Bild ganz rechts lesen) wird unsere Petition vom 5. Feburar gut kommentiert. Nicht publliziert wird allerdings die Tatsache, dass der Gutachten-Check von NABU-BUND-LNV, welcher 8 immissionsschutzrechtliche Genehmigungen untersuchte das Gutachten #6, welches die Länge untersuchte, als schlechtestes Resultat einstuft. Nur 28% der LUBW-Vorgaben wurden erfüllt.

Schwarzwälder Bote, 6. Februar 2018, neue Erkenntnisse zum Rotmilan

3. Februar 2018
Volksstimme, Wegenstedt, Sachsen-Anhalt
GERICHTSENTSCHEID
Fünf Windräder sind endgültig vom Tisch

Kein Fasnachts-Scherz

Leider traurige Tat-sache, auf Länge und Ettenberg wird im Februar oder März der Wald gerodet
Petition 16/00996
Schreiben der Vorsitzenden des Petitions-Ausschuss vom 9.2.2018

unsere Petition hat keine rechtlich aufschiebende Wirkung. Es wird noch im Februar oder März gerodet werden, sofern Solarcomplex und/oder  Green City Energy in der Februar-Ausschreibungs-Runde einen Zuschlag der Bundesnetzagentur erhalten.

Hier Schreiben lesen.
Südkurier, 12. Februar 2018
Von wegen Stillhalteabkommen: Nun dürfen die Bäume auf der Länge doch für die Windkraftanlagen gefällt werden
Bitter für die Gegner der geplanten Windkraftanlagen auf der Länge. Fast 14 Hektar Wald dürfen nun gerodet werden, obwohl der Petitionsausschuss noch nicht getagt hat. Normalerweise gibt es für solche Fälle ein Stillhalteabkommen . Doch es sind auch Ausnahmen möglich:

Denn Alfred Rothmund und Volker Gut haben einen Brief von der Vorsitzenden des Petitionsausschusses erhalten. Beate Böhlen teilt darin der BI mit, dass die Petitionen "rechtlich keine aufschiebende Wirkung" entfalten würden. Zwar gebe es zwischen dem Landtag und der Landesregierung eine Absprache, wonach im Grundsatz während eines abhängigen Petitionsverfahrens die Maßnahmen, gegen die sich die Petition reichtet, von der Verwaltung bis zur Entscheidung über die Petition nicht vollzogen werden.
Doch für die Windkraftanlagen auf der Länge wird eine Ausnahme gemacht.
....weiterlesen

Hier unsere Pressemitteilung lesen.
 
Mit Klick ins Bild oben die Lesermeinung von
N. Reith, ehemals Mitglied des Petitions-Auschuss lesen.
Energiepolitische Geisterfahrt

Was, bitteschön, ist von einer Regierung, was ist von einer Partei zu halten, die sich rigoros über das Petitionsrecht der Bürger hinwegsetzt, um ein ebenso gigantisches wie umstrittenes Prestigeprojekt durchzudrücken?

Hier weiterlesen

Der Streit um den Windpark auf der Länge erreicht eine neue Dimension. Nachdem das Stuttgarter Umweltministerium diese Woche das Regierungspräsidium Freiburg angewiesen hatten, die Rodung von 13,56 Hektar Wald zu genehmigen, trafen sich die Mitglieder der Bürgerinitiative "Gegenwind" am Donnerstagabend im "Längehaus" bei Riedöschingen. Dass die Genehmigung erteilt wurde, ohne dass der Petitionsausschuss die seit April 2017 abgesandten Petitionen behandelt hat, stößt den Mitgliedern auf. Und sie können es auch überhaupt nicht verstehen.
Im Südkurier weiterlesen ....
Die Bürgerinitiative tagt im Längehaus bei Riedöschingen, von rechts Klaus Meilhammer aus Riedöschingen, Hausherr Fritz Straub, Sabine Pfaff-Mrokon, Ueli Joss und Angelika Sitte. Bild: Bernhard Lutz
Sie fühlt sich machtlos, spricht von einer "Ökodiktatur" und betont, sie hätte nie gedacht, dass sie so ein Wort einmal in den Mund nehmen werde. "Das ist ein Aushebeln unserer demokratischen Rechte." Das Vertrauen in den Rechtsstaat schwindet.
Südkurier, 16. Februar 2018
Windpark Länge: Der Frust ist groß

Die Bürgerinitiative "Gegenwind" kritisiert die Rodungsgenehmigung für den Windpark auf der Länge. Die Mitglieder haben kein Verständnis, dass der Petitionsausschuss die Petitionen nicht vorher behandelt.
Südkurier, 16. Februar 2018
Auch Landratsamt sagt ja
Landratsamt folgt Regierungspräsidium und genehmigt den Bau der Windkrafträder auf der Länge.
Nachdem dem Regierungspräsidium am Montag folgte am Donnerstagabend das Landratsamt und genehmigte den Bau der sieben geplanten Solarcomplex-Windkraftanlagen. Diese Baugenehmigung stehe, wie das Landratsamt mitteilt, allerdings ebenso wie die Waldumwandlungsgenehmigung des Regierungspräsidiums Freiburg unter dem Vorbehalt, dass die Firma Solar-complex im Rahmen der laufenden Ausschreibungen nach dem EEG (Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien) einen Zuschlag erhält. Im Südkurier weiterlesen...
Hier Pressmitteilung des Landratsamt lesen.
Energiepolitische Geisterfahrt

Was, bitteschön, ist von einer Regierung, was ist von einer Partei zu halten, die sich rigoros über das Petitionsrecht der Bürger hinwegsetzt, um ein ebenso gigantisches wie umstrittenes Prestigeprojekt durchzudrücken?
 

Swp.de, 5. Juli 2017, nicht neu, aber top-aktuell
Wie viel Betrug verträgt unser Land?
Rangendinger übt scharfe Kritik an Windkraft-Studie des Landes
Was macht das Wummern der Rotoren mit unserer Gesundheit? Das will Dr. Wolfgang Müller doch gern etwas genauer wissen, als es in der Studie der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) abgehandelt wird. Der Biologe aus Rangendingen hat sich in der Sache jetzt an oberster Stelle beschwert.
Südkurier, 19. Februar 2018
Demokratie geht anders
Für den Windpark auf der Länge haben die Firmen Solarkomplex und Green City Energie die Baugenehmigung erhalten. Sofern sie den Zuschlag der Bundesnetzagentur erhalten, können sie mit dem Roden auf der Länge beginnen, obwohl der Petitionsausschuss anhängige Petitionen noch nicht behandelt hat. Zu unseren Berichten am Samstag „Der Frust ist
ziemlich groß“ und „Auch Landratsamtsagt Ja“ schreibt ein Leser:

Nun scheint es leider doch soweit zu kommen, daß 14 Hektar Wald gerodet werden dürfen, um auf der Länge und
dem Ettenberg einen Windpark mit elf 230 Meter hohen Windrädern zu errichten. Weiterlesen .....
zur Geisterfahrt
Südkurier, 21. Februar 2018
Windpark Länge: Abgeordneter Guido Wolf schreibt Umweltminister Franz Untersteller
Die Diskussion um den Windpark auf der Länge nimmt zu: Der Wahlkreisabgeordnete und Landesjustizminister Guido Wolf bittet Umweltminister Franz Untersteller, die Sorgen der Bürger ernst zu nehmen. Derzeit werde das Vertrauen der Bürger in den Rechtsstaat erschüttert. Die Firma Solarkomplex hat den Zuschlag der Bundesnetzagentur erhalten.

Südkurier, 21. Februar 2018
Windpark Länge: Regierungspräsidium Freiburg erklärt die Lage
Für den geplanten Windpark auf der Länge kam das Regierungspräsidium Freiburg wegen widersprüchlicher Aussagen kurzzeitig in Erklärungsnot. Allerdings relativierte sich der Widerspruch am Dienstag, weil bekannt wurde, dass die Firmen Solarkomplex und Green City den Zuschlag der Bundesnetzagentur erhielten, wie Sabine Pfaff-Mrokon, Anwältin der Bürgerinitiative "Gegenwind", am Dienstag mitteilte.
Südkurier, 21. Februar 2018
AfD bezieht Stellung gegen Windpark auf der Länge

Die AfD kritisiert heftig das Vorgehen des Umweltministeriums: angestoßener demokratischer Prozess würden einfach ausgehebelt
Südkurier, 20. Februar 2018
Jurist hat Bedenken gegen Windpark Länge: Roden auf Risiko?
Zu dem geplanten Windpark auf der Länge gab es am Dienstagabend neue Information. Der Anwalt im Ruhestand Norbert Grosse-Hündfeld hegt verfassungsrechtliche Bedenken. Die Bürgerinitiative "Gegenwind" hat Grosse-Hündfeld, der bundesweit aktiv ist, um Rat gebeten.
Südkurier, 20. Februar 2018
Bürgerinitiative geht vor Gericht
Artikel hier lesen
Südkurier, 22. Februar 2018
Solarcomplex weist Vorwurf der Ökodiktatur zurück
Solarcomplex-Vorstand Bene Müller bezieht Stellung
➤ Rodungen beginnen erst nach Gerichtsentscheidung
➤ Kritik am Vorgehen der BI im Bezug auf Petitionen
Wir kritisieren einzelne Inhalte dieses Artikel unter Aktuelles
Südkurier, 22. Februar 2018
Klinge kritisiert hastiges Vorgehen
Der FDP Bundestagsabgeordnete Marcel Klinge kritisiert das Vorgehen beim Windpark Länge. „Die übereilten Genehmigungen für Rodung und Bau hinterlassen bei mir einen äußerst bitteren Beigeschmack“, wird Klinge in einer Pressemitteilung seines Berliner Büros zitiert.
Schwarzwälder Bote, 20.02.2018
Umweltministerium am Pranger
Südkurier, 23. Februar 2018
Behördenwillkür bei der Windkraft
Zum Bericht „Landratsamt sagt ja“ und „Die Rodungsgenehmigung löst Betroffenheit
aus“ in der Ausgabe vom 17.Februar.
Wir erleben hier ein starkes Stück von Behördenwillkür, gegen die sich die echten Naturschützer mit einer Petition an den Landtag wehren wollten. Offensichtlich war der Minister für Natur und Umwelt durch den Inhalt der Petition derart aufgeschreckt, dass er seinen Ermessensspielraum benutzte, um diese erst mal auf die lange Bank zu schieben. Das gab ihm Zeit, nach einer anderen Möglichkeit zu suchen.
Weiterlesen .....
Südkurier, 24. Februar 2018
Grünes Licht für den Windpark Länge:
Das Verwaltungsgericht Freiburg hat am Freitagnachmittag einen Eilantrag gegen die Rodung für den Windpark Länge abgelehnt, teilt das Gericht mit.
Klick ins Bild für gross
Südkurier, 24. Februar 2018
Windpark: Blumbergs Pfarrer Brandl: Wann besetzen wir die Länge?
Pfarrer verärgert: Völliges Unverständnis über die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Freiburg zeigte auch Blumbergs Stadtpfarrer Karlheinz Brandl. Brandl, Jahrgang 1964, der am Kaiserstuhl aufgewachsen ist, weiß noch genau, wie die Frau seines Patenonkels ab 1973 in Whyl am Kaiserstuhl war, um den Bau eines dort geplanten Atomkraftwerks zu verhindern. Es war der erste Protest der Bevölkerung gegen ein Projekt der Landesregierung. Wyhl? "Nai hämmer gsait!" So hieß es kurz und bündig. Letztlich hatte der Protest Erfolg, das vom damaligen Ministerpräsidenten Hans-Georg Filbinger gewollte AKW Whyl wurde nie gebaut.
Südkurier, 24 Februar 2018
Stellungnahme von Blumbergs Pfarrer Brandl zur Windpark-Diskussion

.....Und Politisch werde ich mich als Pfarrer auch von niemand benutzen lassen!
Ich selbst habe in der Seelsorgeeinheit einen Gesprächskreis angeregt und geleitet im Rahmen des Schreibens "Laudato si" von Papst Franziskus zu einem würdigen Umgang mit der Schöpfung.
Für die Zukunft der Schöpfung besonders auch der Menschen auf der Baar wünsche ich mir, dass wir lernen einander zuzuhören und stets die Darstellung des Anderen auch ernstnehmen, um miteinander sachlich zu diskutieren und Entscheidungen zu finden. Wir können nur gemeinsam für einen gerechteren Umgang mit den Gütern der einen Erde sorgen!

Mit Gottes Segen
Pfarrer Karlheinz Brandl
Südkurier, 26. Februar 2018
Windpark Länge: Die Rodung soll am Dienstag, 27. Februar  beginnen
Für den Windpark Länge soll die Rodung am Dienstag beginnen. Auf Hüfinger und Donaueschinger Gemarkung sollen 13,56 Hektar Wald gerodet werden. Dort will die Firma Solarcomplex aus Singen sieben Windräder, alle jeweils 230 Meter hoch, bauen.

Währenddessen geht das juristische Verfahren weiter. Die Anwältin Sabine Pfaff-Mrokon, die als Privatperson einen Eilantrag gegen die Rodung gestellt hatte, wird nach eigenen Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof Karlsruhe einlegen. Am Freitag hatte das Verwaltungsgericht Freiburg ihren Eilantrag abgelehnt und mitgeteilt, am Montag solle Pfaff-Mrokon die Begründung erhalten. Doch bis Montagabend hatte sie nach eigener aussage noch keine Begründung erhalten. "Ich habe tatsächlich nur einen Einzeiler erhalten, ohne Begründung und sogar der Rechtsmittelhinweis fehlt", so Mrokon. Das ist sei ungewöhnlich. "Die Eile ist sehr sehr ungewöhnlich, die an den Tag gelegt wird."
Nach unserem Rechtsverständnis darf vor Entscheid des Verwaltungsgerichtshof nicht gerodet werden
Südkurier, 27. Februar 2018
Wir brauchen die Windkraft
definitiv und mit Sicherheit nicht.
Hans Joachim Blech als Inbegriff des „Blümchennaturschützers“

Wir empfehlen unserern Lesern dringend, die "Blech"-Äusserungen"
mit dem Leserbrief von Herrn Deininger und dem Leserbrief von Herrn W. Hockenjos zu vergleichen.

Leider geniessen Kritiker der Unsinn-Windkraft selten solch prominente Darstellung und Überschriften, wie Herr Blech sie für seine aus unserer Sicht unverantwortliche und naturzerstörende Äusserungen erhält.
Und die Presse in BW darf offensichtlich nicht prominent berichten, was die Bundesnetzagentur publiziert, nämlich dass Baden-Würrtemberg gerade mal 1/5 der im Jahr 2015 abgeregelten Windstrom-Menge produziert  (klick ins Bild links für Grossansicht  und Link zur Agentur) und dass jedes neue Windrad in BW und auf der Länge dieses Missverhältnis verstärkt.. Diese Tatsache präsentierten wir in schon in Neudingen, aber auch dort ohne Reaktion seitens der Öffentlichkeit und der Politik.
Südkurier 28. Februar 2018
Auf der Länge fallen die ersten Bäume
Rodungsarbeiten für den Windpark haben auf Donaueschinger und Hüfinger Markung begonnen.

Zwecks vollständiger, direkter, unfiltrierter Information hier die Links zu den im Südkurier-Artikel erwähnten deutlichen, sehr kritischen  Stellungnahmen von Persönlichkeiten der Politik, welche sich nicht scheuen, gegen den Strom zu schwimmen.

Unsere scharfe Zurückweisung der Vorwürfe von Solarcomplex-Vorstand Bene Müller bezüglich der Ökodiktatur ist hier in vollem Umfang nachlesbar.
Südkurier, 28. Februar 2018
Eisiger Start für Windpark-Arbeiten
Das Millionen-Projekt bei Hüfingen stößt auf Kritik. Mehrere Einsprüche von Bürgern zum Windpark wurden bisher noch nicht berücksichtigt.
Stellungnahme Marcel Klinge, FDP-Bundestagsabgeordneter
Stellungnahme Guido Wolf CDU-Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Tuttlingen-Donaueschingen
Stellungnahme Lars Patrick Berg MdL
Abgeordneter der AfD im Wahlkreis Tuttlingen - Donaueschingen
Südkurier, 1. März 2018
Windpark auf der Länge: Der Frust der Windkraft-Gegner ist groß
Wie gewünscht beziehen Oberbürgermeister Erik Pauly und sein Team Stellung zum geplanten Windkraftpark auf der Länge.
Wenn Sie keine Fragen stellen und keine Antworten wollen...", setzte der OB in Richtung Zuhörer an. Entschied dann aber doch, den Satz nicht ganz zu Ende zu führen.
Protest im Gemeinderat: Die Windkraft-Gegner machen ihrem Unmut über die Windkraftanlage auf der Länge Luft. Bild: Günter Vollmer
Südkurier, 1. März 2018
Der Streit über den Windpark Länge nimmt zu
Für den Windpark Länge hat am Dienstag die Rodung begonnen. Seit Sommer und Herbst 2107 sind insgesamt fünf Petitionen beim Petitionsausschuss des Stuttgarter Landtags anhängig. Die Rodungsgenehmigung kam, ohne dass die Petitionen behandelt wurden. Heute nun soll im Petitionsausschuss von der Berichterstatterin ein Vor-Ort-Termin beantragt werden. Und danach will der Ausschuss dann die Petitionen behandeln...
Die Vorsitzende Bea Böhlen bestätigte dies, und sagte auf Nachfrage, wann denn der Vor-Ort-Termin überhaupt noch sein solle, sie wolle mit dem Ausschuss "sehr zeitnah" einen Termin finden. Daran werde auch sie als Ausschussvorsitzende teilnehmen. Danach befassten sie sich dann mit der Petition." Sind bis dahin nicht alle Bäume gerodet?
Böhlen will dies heute klären.
Südkurier, 2. März 2018
Windpark Länge: Petitionsausschuss kommt vor Ort
Wegen des Windparks Länge kommt der Petitionsausschuss am 12. März um 11 Uhr vor Ort. Das teilte die Ausschussvorsitzende Bea Böhlen am Donnerstag mit.
Beim Windpark Länge kommt der Petitionsausschuss des Stuttgarter Landtags jetzt doch vor Ort. Der Termin sei am 12. März um 11 Uhr auf der Länge, teilte die Ausschussvorsitzende Bea Böhlen am Donnerstag auf Anfrage mit. Auf der Länge wird allerdings seit Dienstag gerodet. auf die Frage, ob es dann nicht zu spät sei und schon alle Bäume gefällt seien, antwortete Böhlen: "Gegen die Fällung können wir sowieso nichts machen." Das hätten das Verwaltungsgericht Freiburg und der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Mannheim bestätigt. Trotz allem sei es wichtig, so Böhlen, "dass wir zu den Menschen gehen, sie anhören und erklären."


Schwarzwälder Bote, 1. März 2018
"Auch eine Petition steht nicht über dem Gesetz"
"Es geht hier um rechtsstaatliche Verfahren und um den für alle gleichen Anspruch, dass sich die Behörden daran halten".
Auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Thorsten Frei weist darauf hin, dass das Genehmigungsverfahren rechtsstaatlichen Prinzipien gefolgt ist.
Schwarwälder Bote, 1. März 2018
Petitionsausschuss in Blumberg
"Zeitlichen Druck" führt Umweltminister Franz Untersteller als Begründung dafür an, dass mit den Rodungsarbeiten in Bezug auf den Windpark Länge bereits begonnnen wurde. Unterdessen hat der Petitionsausschuss des Landtags am Donnerstag beschlossen, am 12. März einen Termin vor Ort in Blumberg/Donaueschingen wahrzunehmen.
Südkurier, 3. März 2018
Der Nutzen von Windkraftanlagen
Die Windkraft habe bisher wenig Nutzen,
schreibt ein Leser.
Dieser lesenswerte Artikel, verfasst von Werner Adrion ist wichtig, weil er von einem Fachmann stammt, der weiss, was er sagt und zu recht mehr als besorgt ist. Werner Adrion ist:
Fachmann in elektrischer Energieversorgung und Netztechnik mit Schwerpunkt Wirtschaftlichkeit.
Rentner, Stadtrat, FDP/FW Fraktionssprecher und ehrenamtlicher Vorsitzender der Baugenossenschaft Löffingen. Ausbildung als Elektromeister und Netzleittechniker. 15 Jahre tätig als Bauleiter im Leitungs- und Kabelbau. Danach 25 Jahre als Netzleittechniker, die letzten 8 Jahre als Leiter der Netzleitstelle eines Energieversorgers. Hat sich berufs-bedingt sehr intensiv um die Netze, deren Stabilität und Belastbarkeit etc. sowie entsprechenden Berechnungen, Netzbetrieb und auch Störungen auseinandergesetzt.
Klick ins Bild öffnet Text
Südkurier, 5. März 2018
Windpark-Gegner geben Hoffnung nicht auf
Der Petitionsausschuss tagt nächsten Montag, 12. März 2018  in großer Besetzung auf der Länge
Wie läuft der Montagvormittag ab?
Laut der hiesigen Landtagsabgeordneten Martina Braun (Grüne), die gleichzeitig Berichterstatterin des Petitionsausschusses ist, kommen normalerweise zu einem Termin zwei Mitglieder des Petitionsausschusses. Der Termin am Montag sei aber anders. "Es kommen wohl sechs Mitglieder plus die Ausschussvorsitzende", so Braun. Zunächst werde man die Argumente der Petenten und der Verwaltung anhören.
Südkurier, 6. März 2018
Lesermeinungen zu den Vorgängen um die Bewilligung der Windkraft-Anlagen auf der Länge, zum Naturschutz allgemein und zum Unsinn von Windkraft ohne Speichermöglichkeit sowie zum Rotmilan-Dichtezentrum. Auszüge unten, alles hier lesen.
Allein die Tatsache, dass der Petitionsausschuss nach Interventionen im Landtag über Guido Wolf, FDP und AfD jetzt doch am 12. März vor Ort kommt, beweist schon, dass das Verfahren eben
bisher nicht sauber abgelaufen ist.
Dieses Zuviel an Windstrom zeigt eines, dass ein Wildwuchs an Windrädern bereits vorhanden ist. Die Politik will diesen Wildwuchs vergrößern, gegen alle Vernunft.
Der Mann konnte ja nicht gegen die Absichten seines Dienstherrn für den Naturschutz eintreten. So ist zu verstehen, dass er zu der Behauptung kam, der Längewald sei kein Milanzentrum, weil diese Raubvögel nur am Waldrand lebten,
Südkurier, 7. März 2018
Werner Adrion: Wasserkraft ist besser als Windkraft
Welchen Nutzen hat die Windkraft? Werner Adrion (69) aus Löffingen war beim Kraftwerk Laufenburg jahrelang in der Netzleitstelle Donaueschingen, die letzten acht Jahre als Leiter. Er vergleicht die Leistung von Kraftwerken mit Wasserkraft und Atomreaktoren mit der Windkraftanlagen.

Der Strom aus Windkraftanlagen wird bei uns im Mittelspannungsnetz (20 Kilovolt) eingespeist, und wird so für die regionale Versorgung genutzt. Allerdings lässt die hochvolatile Erzeugung der Windkraft keine Vollversorgung zu. Ohne die permanente Regelarbeit der konventionellen Kraftwerke wäre ein stabiler Netzbetrieb unmöglich.

Als Ergänzung zum Zeitungsinterview hier Herr Adrion´s Leserbrief vom 3. März 2018 und hier Links zu "Wir haben uns geirrt, und wir irren unbeirrt weiter", zur Ausfallarbeit und zur grafischen Darstellung derselben. (rechts in die Grafik klicken).
Schwarzwälder Bote, 8. März 2018
Neue Erkenntnisse und neue Petitionen zur Windkraft
Kurz vor der Sitzung des Petitionsausschusses zum Windpark auf der Länge und dem Ettenberg (Montag, 12. März, 12 bis 14 Uhr, Donauhallen) haben sich mit dem Donau­eschinger FDP-Gemeinderat Niko Reith und Wolf Hockenjos, dem früheren Chef des Staatlichen Forstamts in Villingen-Schwenningen, zwei Kritiker des Projekts erneut zu Wort gemeldet. Beide stören sich an der Darstellung der Windanlagen-Befürworter, wonach die Petenten immer wieder neue Petitionen nachgeschoben hätten.... weiterlesen
Südkurier, 8. März 2018, Bild H.J. Götz
Klick ins Bild für eine vergrösserte, aber immer noch sehr unvollständige Ansicht dieses Frevels an der Flora und Fauna.

Das ist keine vernünftige Energiepolitik für Mensch, Natur und Wirtschaft. .
Lesermeinungen im Südkurier, 8. März 2018
Südkurier, 9. März 2018
Blumberg: Windkraftgegner hoffen auf Petitionsausschuss
Mehrere Mitglieder des Petitionsausschusses kommen am Montag auf die Länge und tagen danach öffentlich in Donaueschingen
Der Petitionsausschuss besucht am Montag den Windpark Länge und tagt dann öffentlich in Donaueschingen von 12 bis 14 Uhr im Mozartsaal der Donauhallen. Bürgermeister Markus Keller lud im Gemeinderat alle Interessierten ein, zur Sitzung zu kommen. Es seien, so Keller, "durchaus berechtigte Argumente, die in den Petitionen dargestellt sind." Angelika Sitte aus Hondingen, die im Kernteam der Bürgerinitiative (BI) Gegenwind-Länge ist, nennt die Kernpunkte der Petitionen.
Lesermeinungen im Südkurier, 8. Und 9. März 2018
Verkehrte Welt

Es wir vernebelt
Verhalten spielt AfD in die Karten
Südkurier, 12. März 2018
Das lange Warten der Windkraftgegner: Petitionsausschuss besichtigt die Länge
Der Petitionsausschuss hat den geplanten Standort für den Windpark Länge besichtigt. Bei der anschließenden Sitzung konnten die Bürger ihre Sorgen, Ängste und Nöte formulieren. Eine Entscheidung des Petitionsausschusses wird allerdings nicht vor Ende April getroffen.
Südkurier, 12. März 2018
Windpark Länge: Die Windkraft weckt die Emotionen
Petitionsausschuss tagt in den Donauhallen.
Die Windkraftgegner konfrontieren die Behörden nicht nur mit ihren Sorgen und Ängsten, sondern auch mit reichlich unangenehmen Fragen.
Südkurier, 12. März 2018
Windpark Länge: Kleine Hoffnung bei Windkraft-Gegnern
Wegen des geplanten Windparks auf der Länge kam am Montag der Petitionsausschuss vor Ort. Von Riedöschingen aus machten sie sich ein Bild. Bei einer Sitzung in den Donaueschinger Donauhallen wurden aber viele Fragen nicht beantwortet.
Südkurier, 14. März 2018
Windpark Blumberg: Green City Energy hofft auf den Zuschlag
Beim Windpark Blumberg hofft Green City Energy auf den Zuschlag der Bundesnetzagentur.
(lesen Sie v.a. den letzten Absatz)
Südkurier, 17. März 2018
Die Südbaar verliert an Profil

Ein Beispiel ist der Windpark Länge: Als letztes Jahr wohlgemerkt eine Bürgerinitiative die Dimension deutlich machte und eine gemeinsame Informationsveranstaltung wünschte, reagierten die drei betroffenen Städte Donaueschingen, Hüfingen und Blumberg nicht. Als der Petitionsausschuss des Landtags am Montag nach Donau-eschingen kam, kam Markus Keller als einziger Bürgermeister, obwohl Blumberg von den Windkraftanlagen von Solarcomplex gar nicht unmittelbar betroffen ist. Hüfingen war nicht einmal mit einem Bürgermeisterstellvertreter vertreten, aus Donaueschingen kam der Stadtbaumeister. Wer so auftritt, muss sich nicht wundern, wenn er als Region nicht wahrgenommen wird.
Schwarzwälder Bote, 20. März 2018
Windkraft-Kritiker passen Frei ab
Hüfingen-Fürstenberg - Wenn ein Landes- oder Bundespolitiker in diesen Tagen im Städtedreieck einen Termin wahrnimmt, dann kann er sich zu 100 Prozent darauf verlassen, auf ein Thema angesprochen zu werden: den Windpark auf der Länge und dem Ettenberg.
Hier die Pressemitteilung von Thorsten Frei lesen.
Suttgarter Nachrichten, 15. Januar 2018
In Brutgebiet gebaut, Nagelneuem Windrad droht der Abriss
Im Südwesten wäre es eine Premiere: Weil das Genehmigungsverfahren fehlerhaft war, droht einer Windkraftanlage bei Braunsbach der dauerhafte Stillstand. Der Grund: Sie liegt im Brutgebiet geschützter Vogelarten.
Dasselbe, von uns erhoffte Schicksal könnte die Riesenräder auf der Länge ereilen. Wir hoffen, dass unsere Petitons-Nachreichung vom 5. Februar 2018 doch noch für Abhilfe sorgt.
Südkurier 21. Mürz 2018
Total unvernünftig
Zur Diskussion um den Windpark auf der Länge und dem Ettenberg:
Als erstes muss klargestellt werden, dass nicht Windkraftgegner, sondern die echten Naturschützer sich gegen einen Windpark Länge einsetzen. Daneben sind noch Pseudonaturschützer beteiligt, die ihre Aufgaben nicht wahrnehmen.
Weiterlesen......
Südkurier, 22. März 2018
Bürgerfrust zeigt endlich Wirkung
Unser Kommentare zu diesem Artikel:
1.) zerschlagenes Porzellan kann vielleicht gekittet werden,
aber Hektaren von zerschlagenem Wald können nicht "gekittet" werden.
2.) der erwähnte Berater der Regio-Gruppe war und ist selbsternannt, er war uns bis zur Gemeinderats-Sitzung nich bekannt und ist nicht Mitglied bei uns. Wir distanzieren uns ausdrücklichch von seinen Aktionen.
Südkurier Blickpunkt, 24. März 2018
Mausklick statt Unterschriftenliste
Wichtiger Artikel über die Bürgerrechte und die Möglichkeiten der Einflussnahme.
Erfreulich ist, dass erstmals in der Presse unsere Webadresse erwähnt wird.
Südkurier, 26. März 2018
Gigantomanie
Zum geplanten Windpark zwischen Waldhausen und Döggingen
Eine vergleichbare Höhe hat die höchste Aussichtsplattform Deutschlands im Thyssen- Krupp-Testturm in Rottweil mit 232
Metern Höhe. Und nun sollen gleich sieben Anlagen dieser Größenordnung in den relativ unberührten Wäldern zwischen Döggingen und Waldhausen errichtet werden?

Südkurier, 27. März 2018
Profitgier
Zu den geplanten Windkraftanlagen auf der Baar:
Nachdem es ja bezüglich der unbedingt erforderlichen Windräder, welche auf der Länge und so weiter gebaut werden
müssen, dann aber meistens stehen, also nicht nur, sondern auch, genug Gegenwind gibt, hat nun auch Bräunlingen die
Notwendigkeit solcher Anlagen für wichtig befunden.
Südkurier, 28. März 2018
Arzt warnt vor Infraschall
Zu der geplanten Konzentration der Windräder in der Südbaar mit rund 27 Anlagen zwischen Ippingen und Waldhausen meldet sich der Arzt Michael Walter zu Wort. Er warnt vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen.
Infraschall löst seismografische Schwingungen aus, die sich in der Luft, in der Erde und im Wasser fortpflanzen. Das Gefährliche daran ist, dass´diese Schwingungen selbst durch acht Meter dicke Betonmauern dringen und sich danach im Haus verstärken können,
wie ein Querschläger.
Siehe dazu auch hier und hier

Südkurier, 29. März 2018
Augenwischerei
Zum geplanten Windpark zwischen Döggingen und Waldhausen:
Herr Bürgermeister Bächle und die Gemeinderatsmitglieder von Bräunlingen entscheiden nur über die Verpachtung der Waldflächen, wie Herr Bächle betonte? Nicht für und wider Windkraft? Das ist Augenwischerei.
Südkurier, 4. April 2018
Bürgerbeteiligung und Transparenz Zum geplanten Windpark zwischen Döggingen und Waldhausen:
Soll eine Windkraftanlage gebaut werden, läuft es immer nach der gleichen Masche ab: „Bürgerbeteiligung ist selbstverständlich wichtig.“ In der Realität ist es so: Die Windkraft-Lobbyisten machen eine Werbeveranstaltung, lassen
aber die Bevölkerung möglichst im Unklaren.  ..... weiterlesen
Südkurier, 4. April 2018
Infraschall sorgt für Streit
➤ Windpark Länge bleibt in Diskussion
➤ Blumberger Arzt warnt vor Auswirkungen
➤ Solarcomplex-Vorstand nimmt Stellung
Ministerium meldet sich:
Unser Interview vom 28. März „Arzt warnt vor Infraschall“ mit dem Blumberger Mediziner Michael Walter zum Thema Windpark Länge schlägt Wellen bis nach Stuttgart.
Südkurier, 5. April 2018
Viele Fragen offen
Der Windpark Länge bleibt Thema.
Zur Kritik von Solarcomplex-Vorstand Bene Müller an Aussagen des Blumberger Arztes Michael Walter schreibt ein Leser fundierte Tatsachen zu Infraschall, welche auch die Argumente des Ministerium ins rechte Licht rücken.
Die im Leserbrief zitierten Links:
Südkurier, 9. April 2018
Verpachtung muss abgelehnt werden
Der Bräunlinger Gemeinderat entscheidet am Donnerstag. 12. April, ob die städtischen Flächen für den geplanten Windpark
zwischen Döggingen und Waldhausen verpachtet werden.
Das Wohl und die Gesundheit der betroffenen Menschen und der Frieden in der Stadt ist höher einzustufen als eine entsprechende Pachtgebühr und subventionierte Gewinne für die Investoren. Zudem wäre das Klima zwischen
Ortschaftsrat, Gemeinderat und Verwaltung auf Jahre vergiftet und Dauerprobleme vorprogrammiert.
Südkurier, 13. April 2018
Windpark Bräunlingen: Gemeinderat stimmt Verpachtung der Flächen zu
Nach den Ortschaftsräten in Döggingen und Waldhausen haben auch die Bräunlinger Stadträte ihre Entscheidung getroffen: Mit 16 zu fünf Stimmen sprachen sie sich für die Verpachtung der städtischen Flächen aus.
Und das, obwohl die gesamte Fläche im Rotmilan-Dichtezentrum 8016SW mit 10 Revierpaaren liegt und erwiesen ist, dass alle 30.000 in Deutschland sich drehenden Windräder nichts dazu beitragen, den CO2-Ausstoss zu verringern.
Mehr dazu mit Klick ins Bild rechts und mit Studium des Vernunftkraft-Kompendiums.
8016SW-Dichtezentrum mit 10 Rotmilan-Revierpaaren
Südkurier, 11. April 2018
Energiewende-Opfer
Zur Diskussion um die Windkraftanlagen, die zwischen den Bräunlinger Ortsteilen Döggingen und Waldhausen geplant sind.
Wie ist es um das Demokratieverständnis der Windkraftbefürworter bestellt? Wer nicht meiner Meinung ist, soll schweigen? So funktioniert ernst gemeinte Demokratie sicher nicht, auch wenn es inzwischen wieder gewissen Eliten sehr gelegen käme.
Regio-Gruppe
Schwarzwald-Baar-Länge
20 + 3 Fragen an den PetA