Landesnaturschutzverband (LNV)
 
Oktober 2017
Baaremer Umweltnachrichten
des Umweltbüro Donaueschingen
im Gemeindeverwaltungsverband Donaueschingen
veröffentlicht in der Oktober-Ausgabe den Bericht: "Herbstwind".

Den Bericht  mit Klick ins Bild unten, oder auf der Webseite des GVV hier lesen.
Für mich bleibt die geplante Opferung und ökologische wie touristische Entwertung der Länge nicht nur eine groteske Fehlentscheidung, sondern ein Albtraum!

Mit diesem Satz beendet Herr W. Hockenjos, Forstamtsleiter i.R. , Donaueschingen sein Mail an Dr. G. Bronner, Leiter im Umwelt-Büro des GVV Donaueschingen und Befürworter des geplanten Windparks auf der Länge und dem Ettenberg.

Klick ins Bild links öffnet das Mail von W. Hockenjos, rechts für Grossansicht der Baustelle auf dem Ippinger Berg.
Kernenergie verantwortbar und Braunkohleverstromung sinnvoll?
Interessierte Leser finden im offenen Brief von Vernunfkraft-BW an den LNV mit welchem der LNV-Windkraft-Faktencheck kritisch beleuchtet wird, keinerlei Hinweis, dass Vernunfkraft-BW Atom- und Braunkohle-Strom fördert. Siehe dazu folgende Zitate (mit Seitenangaben):

(Seite 28 oben, Kernkraftwerke)
Dies soll aber kein Plädoyer für die Kernkraft sein, sondern nur aufzeigen, dass es andere, viel lohnendere Ziele für die Forschung nach alternativen Energiequellen für die Zukunft gibt, als die Forschung nach dem allerletzten bisschen mehr Ertrag aus einer Windkraftanlage.
(Seite 5 und 13, Braunkohle)
Im Zusammenhang mit der notwendigen Grundlast wird die  Braunkohle kritisch zitiert. Es ist keine Rede davon, dass Vernunfkraft-BW Braunkohle für sinnvoll hält.
Der Herbstwind-Artikel zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, Nachrichten kritisch auf ihren (Un-)Wahrheitsgehalt zu lesen und sich aus mehr als einer Quelle zu informieren.  Wir bemühen uns auf unseren Seiten, dies dem Leser zu ermöglichen.
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