27. Juni 2016
Solarcomplex Windpark Länge, Donaueschingen

wird vom Projektierer auf der Homepage mit guter Realisierungsperspektive beworben. Das bestehende Windrad auf der Länge beweist eindrücklich, das Gegenteil, die seit 2001 gemessenen Windstärken reichen auch mit  modernsten Schwachwindanlagen trotz EEG-Subventionen nie für einen wirtschaftlichen Betrieb.

Trotzdem wird von Solarcomplex Geld für dieses Projekt von Bürgerenergiegenossenschaften in Voralb-Schurwald und Wangen im Allgäu eingesammelt.

Zu den  entsprechenden Medienmitteilungen der Schwäbischen und der NWZ vom Juni 2016

Die NWZ hat unseren Leserbrief (lesen mittels Klick ins Bild rechts) am 13. Juni 2016 veröffentlicht. Wir hoffen, dass diese Publikation zu einem Umdenken in der Bürgerenergiegenossenschaft führen wird. Deren Generalversammlung wird am 27. Juni um 19.30 Uhr im Bürgerhaus Börtlingen stattfinden.
LeserbriefNWZ
26. Juni 2016
Offener Brief an die Mitglieder der BürgerEnergiegenossenschaft Voralb Schurwald eG
anlässlich der Generalversammlung am 27. Juni 2016 in Börtlingen

Der Johannisberger Appell für eine vernünftige Energiepolitik mit dem Untertitel: „Innehalten und Nachdenken“ ist uns Unterzeichnern Verpflichtung und Auftrag, uns direkt an Sie zu wenden.

Ihr Vorstand und Aufsichtsrat hat im Mai 2016 beschlossen, sich am Windkraftprojekt "Länge" der solarcomplex AG zu beteiligen. Die Anlagen sollen im Bereich Donaueschingen, Hüfingen, Geisingen gebaut werden.

Wir bitten Sie, die Beteiligung an Windkraftprojekten generell zu überdenken. Hier finden Sie den von mehreren Bürgerinitiativen unterzeichneten offenen Brief mit Argumenten, Begründungen und Informationen.

Mit freundlichen Grüßen
Der Vorstand vom Verein MenschNatur e.V. und im Auftrag aller Unterzeichner

Dipl.-Ing. (FH) Gerti Stiefel                Dipl.-Ing. Peter von Bötticher            Dipl.- Ing. Robert Jachmann
1. Vorsitzende MenschNatur              2. Vorsitzender MenschNatur           3. Vorsitzender MenschNatur  
NWZ, 20. Juli 2016
ADELBERG
Aus Prinzip für Austritt aus Genossenschaft
Der Adelberger Gemeinderat hat aus Prinzip mehrheitlich für den Austritt aus der Bürgerenergiegenossenschaft Voralb-Schurwald gestimmt.
Es gibt einen ganz bestimmten Grund, warum der Adelberger Gemeinderat für den Austritt aus der Bürgerenergiegenossenschaft Voralb-Schurwald gestimmt hat. Hintergrund ist deren finanzielles Engagement für Windkraftanlagen.
Schwarzwälder Bote, 5. Februar 2013
Kritik am möglichen Standort "Länge"
schon vor der Offenlage des Teilflächennutzungsplan kritisiert die Bürgerinitiative zum Hochschwarzwald in einem Scheiben an den Schwarzwälder Boten die Pläne, auf der Länge wegen mit Sicherheit absehbaren Verlusten.
Donaueschingen, RP genehmigt Windkraft-Flächennutzungsplan
Der Windkraft-Flächennutzungsplan des Gemeindeverwaltungsverbandes Donaueschingen wurde als erster im Regierungsbezirk Freiburg genehmigt.
Der neue Flächennutzungsplan enthält zwei Konzentrationszonen mit Platz für jeweils sieben bis acht Windkraft-Anlagen. Eine Konzentrationszone liegt auf der Länge bei Fürstenberg auf den Gemarkungen Donaueschingen und Hüfingen, eine in Bräunlingen - beide vollständig im Wald gelegen.
ganzen Artikel im Schwarzwälder Bote vom 20.12.13 lesen.
Wir fragen uns:
Weht jetzt mehr Wind auf der Länge Fürstenberg als im August 2012? Siehe dazu Bilder rechts und dieser Artikel im Schwarzwälder Bote
Südkurier, 3. Juli 2015 und Badische Zeitung
Investor baut Baar-Windpark, (siehe auch Solarcomplex)
Die Firma "Solarcomplex" will 40 Millionen Euro in sechs bis acht Anlagen auf Donaueschinger und Hüfinger Gemarkung stecken mit folgender in keiner Weise stichhaltigen Begründung:
Während im Norden und in der Nordsee schon fleißig Strom mit Windenergie produziert wird, herrscht im windschwachen Baden-Württemberg noch weitgehend Flaute auf diesem Sektor. Auf der Baar wird sich dies nach der gestrigen Vertragsunterzeichnung zwischen dem Investor, der Solarcomplex AG, Singen, sowie OB Erik Pauly für Donaueschingen und Bürgermeister Anton Knapp für Hüfingen ab 2017 ändern. Ziel sind bis zu acht Schwachwindanlagen mit einer Höhe von 200 Metern auf der Länge.
Bild: Badische Zeitung
Juli 2015, August 2015
Mail-Austausch mit den verantwortlichen Gemeinde- und Stadtbehörden und mit Solarcomplex
Nach der Publikation vom 3. Juli 2015 in BZ und SK haben wir die Verantwortllichen auf die Folgen dieser Entscheidung hingewiesen. Daraus entwickelte sich ein bezüglich unkritischem Windwahn-Glaube, verbunden mit der Hoffnung auf Pachteinnahmen, Gewerbesteuer und Waldnutzungsgewinnen erhellender Mailaustausch, welcher mit den Behörden und mit Solarcomplex hier und hier nachgelesen werden kann.

Bezeichnend ist, dass die Einspeisevergütung (gemäss EEG), welche der Bürger und Stromkunde mit jährlich steigenen Preisen bezahlt, kaum zur Sprache kommt. Ohne die für 20 Jahre garantierte Einspeisevergütung würde aber kein Windpark-Investor, kein Windradbauer sich dazu hergeben, auf der Länge Windrad-Giganten hinzustellen.
6. Juni 2016
Solarcomplex stellt BImSchG-Antrag
eine öffentliche Bekanntgabe der Anragsstellung, geschweige denn eine Veröffentlichung, eine Möglichkeit zur Einsichtnahnme, eine Web-Publikation des Antrags wird nach unserem Kenntnisstand weder von den involvierten Kommunalbehörden noch vom Landratsamt nicht vorgenommen. 
Zeitplan - Stand 27.09.2016
• Eigenkapital ist in notwendiger Höhe gezeichnet
• Finanzierungszusage Fremdkapital über Sparkassen-Konsortium steht
• Werkliefervertrag mit Anlagenhersteller ist unterzeichnet
• BImSchG-Antrag gestellt am 06.06.2016, Verfahren läuft
• BImSchG-Genehmigung wird in Q 4 erwartet
• Nach Vorliegen Rodungsgenehmigung Beginn Rodungsarbeiten noch 2016
• Wegebau Q1 / 2017, Bau Fundamente Q 2 / 2017
• Bau Anlagen Q3 / 2017, Inbetriebnahme Q 3 / 2017
• Öffentliche Einweihung und Windparkfest in Q1 / 2018 Projekt ist auf gutem Weg
Von Schwarzwälder-Bote 23.09.2016 - 17:41 Uhr
Bis zu acht neue Windräder auf der Länge,
Die Länge ist nicht für alle ideal,
Kritik am möglichen Standort "Länge"

Der Artikel verschweigt, dass der Schwarzwälder Bote schon im August 2012 und im Juni 2013 darauf hinwies, dass die Länge kein geeigneter Windkraft-Standort ist. Daran ändert auch die neueste Generation von Schwachwindanlagen, für die Länge sind Nordex N131 mit 164 m Nabenhöhe (nicht 140 m wie im Artikel geschrieben) mit Rotordurchmessern von 131 m, also einer Gesamthöhe von 230 Metern vorgesehen, kaum etwas. Dies beweist der offene Brief des Vereins Mensch-Natur an die die Mitglieder der BürgerEnergiegenossenschaft Voralb Schurwald eG vom Juni 2016 ausführlich.
Eine kürzere Version zur Wirtschaftlichkeit auf der Länge ist hier abrufbar.

Aus dem Artikel lässt nachfolgender Absatz aufhorchen:
Entsprechend wurden diese Flächen auf Donaueschinger und Hüfinger Gemarkung im Flächennutzungsplan ausgewiesen. Über ein Bieterverfahren, an dem sich zehn Interessenten beteiligt hatten, wurde einer Firma der Auftrag erteilt. Diese zog aber Anfang 2015 wieder zurück, weil sie angeblich zu den festgelegten Konditionen Windkraftanlagen nicht wirtschaftlich betreiben könnte.
Die beauftragte Firma WPD weist  mit mehr als 1000 Windkraft-Anlagen in ihrem Portfolio weit mehr Erfahrung aus als Solarcomplex, welche bis heute eine nach eigenen Angaben defizitäre  Anlage auf St. Georgen baute. Der Betreiber der bestehenden Anlage auf der Länge baut, obwohl rechtlich bewilligt, nach den negativen Erfahrungen keine zweite Anlage.

Weitere Presse-Mitteilungen zur Länge:
Für Windkraft wird kräftig gerodet, Von Schwarzwälder-Bote 26.09.2016 - 17:37 Uhr
Neue Windräder auf der Länge, Baustart im Frühjahr 2017. Badische Zeitung 26. September 2016
Ja zu Windpark - Rodung von 3,7 Hektar Wald noch in diesem Jahr 29.09.2016 08:21 SK Donaueschingen
Räte sagen ja zum Windpark, Badische Zeitung, 29. 09.2016
Ausschuss stimmt für 43-Millionen-Euro-Projekt und nimmt dafür 3,7 Hektar Waldrodung in kauf.
Solarcomplex präsentierte dem Technischen Ausschuss am 27. September folgenden Zeitplan.
Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis, nicht datiert
Undatierte Bekanntgabe des Unterbleibens einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für Solarcomplex
diese undatierte Bekanntgabe des Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis erfolgte nach unserer Kenntnis nicht am üblichen Ort der Homepage des Kreises und wurde auch in Mitteilungsblättern der betroffenen Kommunen nicht publiziert. Zudem fehlt darin der Hinweis, dass die entsprechenden Unterlagen der Öffentlichkeit nach den Bestimmungen des Umweltinformationsgesetzes an zubezeichnender Stelle zugänglich zu machen sind. Wir vermuten, dass die Bekanntgabe Mitte Juli verfasst wurde.
LRA-Bekanntgabe
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Unser Schreiben vom 3. Oktober 2016 an das Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis, Herrn Landrat Sven Hinterseh
Daraus ist ersichtllich, dass wir die Grundlagen zum Entscheid, auf eine UVP zu verzichten in Frage stellen, weil Landschaftsbildqualität, LUBW-definierte Schutzgebiete, Vogelschutzgebiete, Wildwege und Wälder betroffen sind.  Wir verlangen, dass die Unterlagen, die zu diesem fragwürdigen Entscheid geführt haben, gemäss Umweltinformationsgesetz offengelegt werden.
Fehlende Windhöffigkeit, Windgeschwindigkeit auf  der Länge (12.10.2016)
Der Standort Fürstenberg / Länge ist seit Juli 2001 mit einer Windkraftanlage, Repower MD 77 in Betrieb. Neben allen Messungen, Vorausberechnungen etc. ist eine Langzeitbetrachtung in Betrieb befindlicher Anlagen die sicherste Methode, belastbare Prognosen zu erstellen. Der Standort Fürstenberg - Länge liegt mit ca. 901 m NN und einer Nabenhöhe von 90 m, bei 991 m NN in einer Höhe, welche auch Quervergleiche mit bestehenden und geplanten Standorten im Hochschwarzwald zulässt.
Die betrachteten 13,5 Betriebsjahre waren auch durch technische Störungen begleitet, spielen aber bei dieser langen Betrachtungsdauer eine eher stabilisierende Rolle, auch jetzt zu erstellende Anlagen werden mit Betriebsstörungen, Abschaltungen und Ausfällen behaftet sein. 22,452 Mio. kWh sind in diesen 13,5 Jahren erzeugt worden, woraus sich im Mittel 1.109 Jahresbenutzungsstunden errechnen. Das entspricht einer langjährigen, mittleren Windgeschwindigkeit (Anlagenkennlinie MD 77) auf 90 m Nabenhöhe von 4,60 m/s.  Dieser Langzeitwert von 90 m auf die Nabenhöhe einer neuen Anlage von 140 m hochgerechnet (Rauhigkeitslänge Zo 0,2m) ergibt dort eine durchschnittliche Windgeschwindigkeit von 4,93m/s.
Hochgerechnet auf 164 m Nabenhöhe ergeben sich  Windgeschwindigkeiten von knapp über 5 m/s.
windprofil
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Windenergieerlass (12.10.2016)
Der Windenergieerlass Baden-Württemberg vom 09. Mai 2012 - Az.: 64-4583/404 ist als Gemeinsame Verwaltungsvorschrift der 4 verfassenden Ministerien für alle Verwaltungseinheiten des Landes Baden-Württemberg bindend.
Folgende Absätze aus diesem Erlass verbieten den zuständigen Behörden, und zwingend dem Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis, den Solarcomplex-Antrag auf immissionsschutzrechtliche Genehmigung zu genehmigen.
4.1 Windhöffigkeit
Für Investoren gilt daher meist die Ertragsschwelle von 80 % des EEG-Referenzertrags als Mindestrichtwert zum Nachweis der Wirtschaftlichkeit eines Windenergieprojektes. Dieser Mindestertrag wird in der Praxis - fast unabhängig von Anlagentyp und Nabenhöhe - erst an Standorten mit einer durchschnittlichen Jahreswindgeschwindigkeit von 5,8 m/s bis 6 m/s in 100 m über Grund erreicht.
Wie nachfolgende Untersuchung zur fehlenden Windhöffigkeit zeigt, wird auf der Länge auf 100 m Nabenhöhe nur 4.68 m/s erreicht.

5.6.4.1 Naturschutz- und forstrechliche Vorgaben bei Genehmigungsverfahren für Windenergieanlagen
5.6.4.1.1 Eingriffsregelung
Die zu ermittelnden Belange sind im Einzelfall zu gewichten und die widerstreitenden Gesichts-punkte sind in jedem Einzelfall abzuwägen. Wenn Windenergieanlagen zu einer schwerwiegenden Beeinträchtigung eines Landschaftsbildes von herausragender Vielfalt, Eigenart und Schönheit führen, überwiegen die Aspekte des Landschaftsschutzes in der Regel die mit der Errichtung von Windenergieanlagen verfolgten Belange. Dies gilt grundsätzlich auch, wenn keine ausreichende Windhöffigkeit (vgl. Kapitel 4.1 zur Mindestertragsschwelle) vorliegt.
Wie Absatz 1 unseres Schreibens vom 3. Oktober 2016 an Landdrat Sven Hinterseh zeigt, ist die Landschaftsbildqualität direkt betroffen.

5.6.4.2.2 Ausnahmen von den Zugriffsverboten
Sofern von einem Verstoß gegen ein Verbot des § 44 Abs. 1 BNatSchG auszugehen ist, kann eine Realisierung der Windenergieanlage bei Vorliegen der Ausnahmevoraussetzungen des § 45 Abs. 7 BNatSchG möglich sein. Da am Ausbau der Windenergie ein erhebliches öffentliches Interesse besteht, kommt als Ausnahmegrund in erster Linie § 45 Abs. 7 S. 1 Nr. 5 BNatSchG in Betracht. Da aber auch die Schutzziele des Artenschutzes im öffentlichen Interesse stehen, ist bei der Frage, ob das für die Realisierung der Anlage sprechende öffentliche Interesse „überwiegt“, eine bilanzierende Gesamtbetrachtung erforderlich. Hierbei sind z.B. die Gefährdung der betroffenen Art, das Ausmaß der zu erwartenden Beeinträchtigungen oder die besondere Windhöffigkeit des Standortes zu berücksichtigen. Zwingende Gründe des überwiegenden öffentlichen Interesses liegen grund-sätzlich nicht vor, wenn an dem vorgesehenen Standort keine ausreichende Windhöffigkeit (vgl. Kapitel 4.1 zur Mindestertragsschwelle) erreicht wird.
Wie Absatz 2, 3 und 4 unseres Schreibens vom 3. Oktober 2016 an Landdrat Sven Hinterseh zeigt, sind bestehende Landschaftsschutzgebiete, Vogelarten und internationale Wildwege direkt betroffenb.
12. Oktober 2016
Herr Joachim Gwinner, erster Landesbeamter im Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis
hat uns auf unser Schreiben vom 3. Oktober eine erste nicht sehr aussagekräftige Antwort gesandt. Hier lesen.
14. Oktober 2016
Die nachfolgende Pressemitteilung haben wir heute mit diesem Mail versandt.
13. Oktober 2016
Vernunftkraft titelt dazu:
Im Schwarzwald werden Verwaltungsversäumnisse offengelegt und kommentiert die Un(v)erträglichkeit des Vorgehens. Klick in die Bilder führt zu den Vernunftkraft-Seiten.
Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis, nicht datiert
Undatierte Bekanntgabe des Unterbleibens einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für Green City Energy
diese undatierte Bekanntgabe des Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis erfolgte nach unserer Kenntnis nicht am üblichen Ort der Homepage des Kreises und wurde auch in Mitteilungsblättern der betroffenen Kommunen nicht publiziert. Zudem fehlt darin der Hinweis, dass die entsprechenden Unterlagen der Öffentlichkeit nach den Bestimmungen des Umweltinformationsgesetzes an zubezeichnender Stelle zugänglich zu machen sind. Wir vermuten, dass die Bekanntgabe Mitte Oktober  verfasst wurde.
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Situation Laenge_Ettenberg
Grosswindpark Fürstenberg-Länge und Riedöschingen-Ettenberg mit 13 Windradgiganten von je 230 Metern Höhe.

Nach den Zeitungsartikeln vom 29. September  zum Solarcomplex-Windpark auf Fürstenberg Länge wird nun am 20. Oktober  bekannt, dass Green City Energy einen direkt angrenzenden Windpark auf dem Ettenberg, Riedöschingen, Blumberg bauen will.

Weder auf den Seiten von Solarcomplex noch Green City Energy sind aktuelle Projektdaten abrufbar, auch die Webseiten von Donaueschingen, Hüfingen und Blumberg sind bezüglich dieses Riesenprojektes nicht ergiebig. Wir haben deshalb aus der Ordentlichen Generalversammlung der Bürger-Energie Südbaden eG vom 29. September 2016 und dem TFNP-Windenergie der Stadt Blumberg die rechts abrufbare Präsentation gestaltet.
Laut Umweltinformationsgesetz § 3 haben wir am 23. Oktober 2016 unseren Anspruch auf Zugang zu den relevanten Umwelt-informationen an Herrn Landrat S. Hinterseh geltend gemacht.

Im  Begleitmail und unserem Antrag können die Gründe für dieses, unser Vorgehen nachvollzogen werden.
Klick in die Bilder öffnet Mail und Antrag  in neuem Fenster
Schreiben Landratsamt vom 31. Oktober 2016
Herr Volker Haas vom Gewerbeaufsichtsamt hat auf unser Schreiben vom 3. Oktober geantwortet. Es verwundert, dass nicht das Baurechts- und Naturschutzamt, sondern das Gewerbeamt im Dezernat Umwelt und Gesundheit antwortet. Herr Haas zitiert in seiner Antwort nicht weniger als 14 Referenzen auf bestehende Gesetzestexte. Die Beantwortung unseres Anspruchs vom 23. Oktober auf Zugang zu den relevanten Umweltinformationen wird vom Landratsamt gesondert behandelt werden.

Klick ins Bild öffnet das  Schreiben
in unserem  Brief  vom 6. November an das Landratsamt
beantworten wir das LRA-Schreiben vom 31. Oktober und erheben
5 Forderungen, welche nach unserem Rechtsverständnis erfüllt werden sollten.  Diese 5 Forderungen sind:
1.
Verpflichtung zur Veröffentlichung
2.
Umweltverträglichkeitsprüfung
3.
Rodung von 6 Hektaren Wald, Vorprüfung  und UVP-Pflicht
4.
fehlende Windhöffigkeit
5.
Flugfunk Donaueschingen, RILAX-Warteraum und Flugsicherheit
Klick ins Bild öffnet das  Schreiben
Schreiben Landratsamt vom 8. November 2016
Das Landratsamt hat sehr schnell auf unser Schreiben vom 6. November geantwortet.
Unser Antrag zur Veröffentlichung der BImschG-Anträge wurde vom LRA an Solarcomplex und Green City-Energy weitergeleitet,  mit der Bitte um Zustimmung für die Veröffentlichung der Antragsunterlagen auf der Homepage des Landratsamtes.
Auf unsere weiteren Forderungen wird das Landratsamt gesondert eingehen.
Badische Zeitung, 21. November 2016
Verhindert die Milanpopulation den Ausbau der Windkraftanlagen auf der Baar?
Greifvogel-Population auf der Baar sollen jetzt die geplanten Windkraftanlagen auf der Länge und dem Ettenberg stoppen.
1.
15. November, unser Mail an die Vorsitzenden der Schwarzwaldvereine Donauschingen, Blumberg und Bad-Dürrheim
2.
17. November, Herr Bronner kontaktiert die Schwarzwaldvereine mit seiner Sicht des geplanten Windparks.
3.
19. November, Herr Bronner informiert uns über einen von Herrn B. Müller Solarcomplex geplanten Vortrag mit Diskussion, für welchen auf den Seiten der Umwelt-Gruppe Südbaar geworben wird. Wir empfehlen in unserem Antwort-Mail die Absage dieser einseitigen Pro.-Windkraft-Veranstaltung und deren Ersatz mit einer Pro- und Contra-Veranstaltung  für alle interessierten Bürger der umliegenden Gemeinden.
Die LUBW-Hinweise zur Bewertung und Vermeidung von Beeinträchtigungen von Vogelarten bei Bauleitplanung und Genehmigung für Windenergieanlagen vom 1. Juli 2015 regeln klar, wo gebaut werden darf und wo nicht. Laut unserem Schreiben an das LRA Schwarzwald-Baar vom 3. Oktober, Absatz 3 darf auf der Länge nicht gebaut werden.

Ergänzend zum Artikel von Günter Vollmer in der Badischen Zeitung und im Südkurier veröffentlichen wir nachfolgend unser E-Mail an die Schwarzwaldvereine der Region und den daraus entstandenen Austausch  mit Herrn G. Bronner:
Werden 6 Hektar oder fast 13 Hektar Wald wegen 13 Windriesen auf Länge und Ettenberg gerodet?
Laut Südkurier-Berichten vom 17. und 21. November wurden auf Verenafohren für 3 Windräder 2,9 Hektar Wald gerodet. Für die geplanten 13 Windindustrieanlagen auf Länge/Ettenberg würden bei gleichem Rodungsbedarf 12,59 Hektar Wald geopfert werden.
Eine UVP-Pflicht besteht, wenn 20 und mehr Anlagen innerhalb eines Windparks geplant werden. Ergibt die sogenannte allgemeine Vorprüfung bei sechs bis 19 Anlagen bzw. Die standort-bezogene Vorprüfung im Einzelfall bei drei bis fünf Anlagen, dass keine erheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen zu erwarten sind, muss keine UVP durchgeführt werden. Darüber hinaus kann bei Waldstandorten je nach Größe der Waldumwandlungsfläche (§ 9 LWaldG BW) eine UVP-Pflicht bestehen. Ab zehn Hektar muss eine UVP stets durchgeführt werden.
Mit unserem Mail vom 21. November bitten wir das Landratsamt um Prüfung der Sachlage mit zweifelsfrier Festlegung der finalen Rodungsfläche für die 13 geplanten Anlagen.
Südkurier, 7. Dezember 2016
Weiterer Gegenwind für Windräder
Die Hochschwarzwaldinitiaitve erwirkt eine Planungseinsicht beim Landratsamt. Ein Informationsabend am 15. Dezember zu Sinn und Unsinn von Windkraftanlagen ist geplant.
Der geplante Bau der 13 Schwachwindanlagen auf der Länge und auf dem Ettenberg geht in eine entscheidende Phase. Weil die Stromvergütung zum 1. Januar deutlich sinken wird, bemühen sich die potenziellen Betreiber, die Genehmigungen für ihre Projekte noch in diesem Jahr zu erhalten. Diese garantieren dann noch die bestehende Vergütung. Wird die Genehmigung erst im neuen Jahr erteilt, dürfte die Wirtschaftlichkeit der geplanten Anlagen in dieser Schwachwindregion in Frage gestellt sein.
AnsichtvonBehla
Hüfinger Bote, 7. Dezember 2016
Das offizielle Mitteilungsblatt der Stadt Hüfingen publiziert zwei Artikel zur Planung von 13 Windindustrie-Riesen von 230 Metern Höhe auf der Länge.
Am 9. Dezember informieren die "Investoren", gemäss dieser Anzeige die Solarcomplex für uns unverständlich zusammen mit der "Umwelt-Gruppe Südbaar" über den Planungsstand des Windparks. Zur Publikation im Hüfinger Boten.

Wichtiger als diese wahrscheinlich werbewirksame pro-Windkraft-Veranstaltung von Solarcomplex  ist die Publikation des Landesbetrieb Forst im Regierungsbpräsidium Freiburg. Diese kann hier nachgelesen werden.
2. und 8. Dezember 2016
Einsichtnahme beim LRA  und Antwort-Schreiben LRA auf unsere Anfragen/Anträge
Gemäß Mail vom 2. Dezember wurde die Einsichtnahme in die BImSchG-Anträge von Solarcomplex und Green City Energy in möglichst restriktiver, aber noch gesetzlicher Übereinstimmung gewährt.
Am 14. Dezember werden Fachleute der BI-Hochschwarzwald Einsicht in die Akten nehmen.

Im LRA-Schreiben vom 8. Dezember wurden die Fragen unserer Schreiben vom 23.10 und 6.11 "beantwortet". Wir überprüfen diese inhaltlich und bezüglich Rechtmäßigkeit.
Schwarzwälder Bote, 11. Dezember 2016 Hüfingen
Genügend Wind ist Voraussetzung
Solarcomplex, Green-City-Energy, die Städte Donaueschingen, Hüfingen und Blumberg wie auch das Landratsamt befinden sich auf

Kollisionskurs.

Kollisionskurs, weil die geplanten Anlagen dem Klima überhaupt nichts bringen, der Energiewende schaden und zu Stromausfällen führen können sowie Mensch, Natur und Landschaftsbild negativ beeinflussen.
Schwarzwälder-Bote 12.12.2016 - 18:26 Uhr Blumberg
Wenn sich auf dem Ettenberg in Zukunft die Räder drehen
Südkurier, 15. Dezember 2016
Windkraft ist mehr als Ansichtssache
Kampf gegen Windmühlen auf Länge wird schärfer. Visualisierung soll Bevölkerung aufrütteln. Heute Infoabend der Gegner im Kranz in Fürstenberg

unser Mail an Bürgermeister Keller, Blumberg
Die im Südkurier-Artikel erwähnte Mitteilung an Blumbergs Bürgermeister Keller und Riedöschinger Ortsvorsteher Schey kann hier in vollem Wortlaut nachgelesen werden. Die darin erwähnten Fakten können mit deren Quellen in folgenden Links nachgeprüft werden.

1.   Windkraft als tragende Säule der "Energiewende" stürzt komplett ein

2.  
abgeregelte, vernichtete Windkraft in der BRD: 1.224.000.000 kWh
      produzierte Windkraft in Baden-Württemberg:     664.300.000 kWh
.
3.   Sauberer Rheinstrom wird vernichtet, die Schleusen werden geöffnet.
4.   Einwand an das Landratsamt vom 3. Oktober 2016
5.   Vertiefte Information im offenen Brief an die BEG Schurwald
Fürstenberg, Gasthof zum Kranz, 15. Dezember 2016
Bürgerinitiative zum Schutz des Hochschwarzwaldes

Wir freuen uns, für alle, die im Kranz nicht dabei sein konnten, die Visualisierung
Energiewende und Landschaftsschutz auf der Länge
von Ulrich Bielefeld, Landschaftsarchitekt bdla, Überlingen hier zu zu publizieren.
(
klick ins Bild rechts öffnet die Youtube-Präsentation)
22.12.2016 15:23  Südkurier, Günter Vollmer  Donaueschingen
Windkraftanlagen werden jetzt genehmigt
Bescheide werden noch diese, spätestens aber nächste Woche erteilt.
Unser Kurzkommentar:
Sollten die Riesenräder wirklich gebaut werden, müssen sie wahrscheinllich nicht wie im Schuttertal (siehe hier) wegen Lärmbeläsitung abgestellt werden. Aber sie werden mit Sicherheit während vielen Tagen des Jahres wegen fehlendem Wind und Abschaltzeiten zum Schutz der Fledermaus und der Rotmilan stillstehen und überhaupt nichts zum Klimaschutz beitragen. Weil die Riesentürme nur Zappelstrom liefern, und Baunkohhlekraftwerke den Strom, den wir jederzeit aus der Steckdose beziehen wollen sicherstellen müssen. Die ca. 16 Hektar zu rodender Wald, welche pro Jahr 16 mal 10 Tonnen CO2 schlucken, werden von den Windmüllern verschwiegen.
27.12.2016, Mail vom LRA, Herrn J. Gwinner
Genehmigung für die 8 WKAs der Fa. solarcomplex
Ich teile Ihnen mit, dass wir am 21.12.2016 die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für die 8 WKAs der Fa. solarcomplex erteilt haben; hierauf bestand seitens der Antragstellerin ein Rechtsanspruch.
Dieses Mail erfolgte auf Grund von nachfolgendem Schriftwechsel. Für uns überraschend antwortete Herr Gwinner auf unser letztes Schreiben, trotz unseres explizit geäusserten Wunsches, dass keine Antwort erforderlich sei. 

Die Beurteilung der Vorgänge um das Windindustriezentrum Länge, die bestehenden, von Politik und Windkraft-Lobby beeinflussten Gesetze, welche das nicht öffentliche Vorgehen bis hin zur Bewilligung von Windindustrie-Bauten von 230 Metern Höhe ohne Umweltverträglichkeitsprüfung erlauben, und welchen 16 Hektaren Wald geopfert werden, überlassen wir den Lesern unserer Webseite.

Wir bitten Sie, bei dieser Beurteilung zu berücksichtigen, dass alle 27´000 in Deutschland sich manchmal drehenden Windrotoren keine einzige Tonne CO2 einsparen und nichts zur Verzögerung des Klimawandels beitragen.

Wir bitten die Erholungssuchenden auf der winterlichen Länge in dieser Beurteilung zu berücksichtigen, dass sie ihre Wanderungen auf die Eiswurf-Barrieren und Warnleuchten ausrichten.

27.12.2016: Mail vom Landratsamt, Herrn J. Gwinner
23.12.2016: Unser Schreiben an Herrn J. Gwinner, Geopferte Landschaften, Schreiben vom 15.12.2016, Einsichtnahme
                    in die Antragsunterlagen am 14.12.2016
15.12.2016: Schreiben vom LRA, Herr J. Gwinner, Geopferte Landschaften
28.11.2016: Unser Schreiben an Landrat Herr S. Hinterseh, Geopferte Landschaften

29.12.2016
Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG);
Windpark Blumberg (Errichtung von 5 Windenergieanlagen in
78176 Blumberg-Riedöschingen)
Genehmigungsantrag nach §§ 4, 19 BImSchG vom 16.08.2016
Verz.-Nr. IM 006/16 45.02/Ha
Sehr geehrte Damen und Herren,
auf Ihren oben genannten Genehmigungsantrag ergeht die folgende
1. Entscheidung:
1.1 Wir erteilen Ihnen die
immissionsschutzrechtliche Genehmigung
für die Errichtung und den Betrieb von 5 Windenergieanlagen des Typs General Electric GE3.4-137 im Bereich der „Länge“ in 78176 Blumberg, Ortsteil Riedöschingen - Windpark Blumberg -.

21.12.2016
Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG);
Windpark Länge (Errichtung von 8 Windenergieanlagen in
78166 Donaueschingen-Neudingen / 78183 Hüfingen-Fürstenberg)
Genehmigungsantrag nach §§ 4, 19 BImSchG vom 03.06.2016 Verz.-Nr. IM 004/16 45.02/Ha
Sehr geehrte Damen und Herren,
auf Ihren oben genannten Genehmigungsantrag ergeht die folgende
1. Entscheidung:
1.1 Wir erteilen Ihnen die
immissionsschutzrechtliche Genehmigung
für die Errichtung und den Betrieb von 8 Windenergieanlagen des Typs Nordex N131/3300 im Bereich der „Länge“ in 78166 Donaueschingen, Orts-teil Neudingen (2 Anlagen) und 78183 Hüfingen, Ortsteil Fürstenberg (6 Anlagen) - Windpark Länge -.
31. Dezember 2016
Nejahrsgeschenk für Solarcomplex und Green City Energy, Wir Bürger, die Flora und Fauna  zahlen für dieses Geschenk unverhältnismässig viel an die Windkraft-Industrie und die geldgierigen Finanzierer.
Die Länge wird verspargelt, die Wege im Winter mit Schranken und roten Ampeln gesperrt.
Das Naherhohlungsgebiet im 3-Städte-Dreieck wird unwiderruflich zerstört.
Und das alles bringt kein einziges Gramm an CO2-Einsparung und nützt dem Klima überhaupt nichts.
Klick in die Überschriften öffnet  die 50 Seiten starken Genehmigungs-Schreiben
Südkurier, 20. September 2011
Ein Hindernis ist auch der Rote Milan.
Der Greifvogel kommt nur in Mitteleuropa vor, vor allem in Süddeutschland hat er eine große Population. Deshalb hat die EU die Baar zur Vogelschutzzone ausgewiesen. Es gibt Studien darüber, unter welchen Bedingungen Vögel mit Windkraftanlagen kollidieren. Soweit die Anlage nicht in der Konzentrationslinie des Vogelzugs liegt, haben die meisten Vogelarten keine Probleme. Der rote Milan stelle jedoch eine Ausnahme dar, erklärt Umweltberater Gerhard Bronner. Der Greifvogel sieht auf der Jagd nur nach unten und nicht nach vorne. Deshalb bemerke er das Windrad erst, wenn es zu spät sei. Im Umkreis von Brutplätzen könnten deshalb keine Windräder aufgestellt werden.
Für ein weiteres Windrad auf der Länge wäre daher eine Vogelschutzprüfung notwendig. Um zu klären, ob der rote Milan dort jagt, müsste man täglich beobachten, ob er dort zu sehen ist und ob Tiere von dem schon bestehenden Windrad erschlagen wurden. Die Kosten für solch eine Prüfung belaufen sich auf 50 000 bis 100 000 Euro, schätzt Bronner.



Aktuelles - Was alles seit Februar 2013 bis 31.12.2016 geschah.
Regio-Gruppe
Schwarzwald-Baar-Länge
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