24. Januar 2017
Einwohner und Betroffene widersprechen den Windpark-Genehmigungen
Der Südkurier vom 22. Januar berichtet in seinem Artikel zur Fürstenberger Bürgerversammlung unter anderem folgendes:
Der Schultes sicherte zu, sich so lange wie möglich für den Erhalt des Kindergartens einzusetzen. Und er appellierte, die Infoveranstaltung zum geplanten Neubaugebiet zu nutzen und dankte für das Verständnis, dass die Fürstenberger für den Bau der Windkraftanalgen aufbrächten. Kollmeier wies darauf hin, dass der Ertrag aus den Windkraftanlangen nicht nur in ökonomischer, sondern auch in ökologischer Sicht einen Gewinn darstelle.
Tatsache ist, dass viele Einwohner keinerlei Verständnis für die Windkraft-Industrialisierung der Länge aufbringen und
dass um die 40 Einwohner in Fürstenberg und Hüfingen mindestens zwei Widersprüche mit unterzeichnet haben. Die Widersprüche wurden termingerecht im Landratsamt eingereicht. Die besorgten Bürger sind weder Querulanten noch Kernkraftbefürworter. Sie sind besorgt, weil ihr Naherholungsgebiet, ihr einzigartiger,  noch weitestgehend intakter Naturraum, welcher Lebensraum für unzählige Tierarten ist, für einen mehr als fraglichen Windstromertrag zerstört wird. Die Unterzeichner sind aufgeklärte Bürger, welche sich durch die "Erfolgsmeldungen" der Windkraftindustrie nicht täuschen lassen. 
20. Januar 2017
Widerspruch Forum für regenerative Energie, Gegenwind Stühlingen
Dieser ausführliche Widerspruch enthält  folgende Hauptpunkte

Missachtung des Prinzips der Öffentlichkeit
Verletzung von § 4d der 9. BimSchV
Windmessdaten sind unter der Mindestertragsschwelle des Windenergieerlasses
besonderes überwiegendes öffentliches Interesse kann nicht nachgewiesen werden
fragwürdiges, fehlerhaftes Artenschutzrechtliches Gutachten (Rotmilan).

Bezüglich der Horstvorkommen verweisen wir auf die Standortkarte, welche sich mit Klick ins Bild rechts gross öffnet.
Rotmilan-Standort-Karte
25. Januar 2017
Kein Rotmilan-Schutz auf der Länge, in Adelberg aber schon ???


Im Zusammenhang mit dem beim Landratsamt Göppingen laufenden immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren für den Windpark Adelberg hat das Regierungspräsidium Stuttgart dem Landratsamt mitgeteilt,
dass die Voraussetzungen für eine Ausnahme vom Tötungsverbot bezüglich des Rotmilans nicht vorliegen.

Laut den vom Landratsamt Schwarzwald-Baar ausgesprochenen Bewilligungen für die 13 WKA´s, für welche über 17 Hektaren Wald in einem vom LUBW kartierten Rotmilan-Dichtezentrum gerodet werden,  ist hier nur  für einzelne der 13 WEA eine "Raumnutzungsanalyse" der Flugbewegungen des Rotmilans gefordert. Diese Raumnutzungsanalyse soll von den Projektträgern, also den wirtschaftlich interessierten Firmen Solarcomplex und Green City Energy in Aufrag gegeben werden.
Wir fordern gleiche Behandlung für alle vom LUBW kartierten Rotmilan-Zentren.

Solarcomplex und Green City Energy müssen deshalb Antrag  auf artenschutzrechtliche Ausnahme gem. §45 Abs: 7 S. 1 Nr. 5 BNatSchG stellen.
Südkurier, 26. Januar 2017
Menschen werden sich über 13 Windrad-Giganten von der Grösse des Stuttgarter Fernsehturms auf der Länge wundern

Leserbrief von Herrn M. Stegmann zur Bürgerversammlung in Fürstenberg und zum geplanten Windpark auf der Länge.
27. Januar 2017
85 Hondinger Bürger widersprechen den Genehmigungen des Landratsamtes
Auf Initiative von engagierten Bürgerinnen in Hondingen unterzeichnen 85 Hondiger Einwohner den Widerspruch gegen die vom Landratsamt ausgesprochenen Genehmigungen für Solarcomplex und Green City Energy termingerecht. Den Wortlaut des gut begründeten Widerspruchs mit den Unterschriften der Initiantinnen, aber ohne Namensnennung der 83 Mitunterzeichneten kann hier geöffnet und gelesen werden.
Flyer auf der Länge-Loipe

Mit diesem Flyer an der Langlauf-Loipe  machen die Fürstenberger Kritiker des geplanten Industrieprojektes auf die möglichen Folgen dieser 13 Riesen-Räder aufmerksam. Klick ins Bild öffnet den Flyer zur Grossansicht.
Südkurier, 31. Januar 2017
Auf der Baar regt sich Widerstand gegen Windkraftanlagen
Schwarzwälder Bote, 31. Januar 2017
Widerspruch gegen "Riesenwindräder"
Hondingerin übergibt Unterschriftenliste mit 85 Namen ans Landratsamt

Gestern gab Lucia Bausch aus Hondingen bekannt, dass sie zusammen mit 84 weiteren Hondingern beim Landratsamt Widerspruch gegen "13 Riesenwindräder von 230 Metern Höhe und der Rodung von 17 Hektar Wald" eingelegt hat.
Zum Widerspruch der Hondinger Bürger
Unser Kommentar:
Diese "Expertenmeinung" haben wir bei den Anführungszeichen der Realität angepasst. Echte Entwicklungshilfe in Sachen Enegiewende ist dringend notwendig, weil die 13 Windräder nichts zum Klima-schutz beitragen werden.  Diese Tatsache zu verleugnen ist kurzsichtig, mensch- und naturfeindlich.
17 Hektar Wald zu zerstören, welcher bis zur geplanten Rodung viel CO2 schluckt, ist sträflich und eines "Umweltbüros" unwürdig.
Unser Widerspruch, "Absatz 3.3 fehlende zwingende Gründe des öffentlichen Interesses" unterstreicht diese Tatsachen.
Aus dem obigen Südkurier-Artikel:
Was der "Experte" sagt: Gerhard Bronner vom Umweltbüro der Städte Donaueschingen, Bräunlingen und Hüfingen geht in den Baaremer Umweltnachrichten auf die Windkraftanlagen ein. Er bemerkt, dass ein Stühlinger Bürger bei den jetzt aufgekommenen Protesten Entwicklungshilfe geleistet habe. Er selbst hält Windkraft für "sinnvoll". Die Eingriffe in die Natur und das Landschaftbild seien bei Windkraftanlagen zwar ebenso brutal wie bei der Gewinnung von fossilen Rohstoffen. Doch von fossilen Rohstoffen müsse man sich aus Gründen des Klimaschutzes verabschieden.
Südkurier, 31. Januar 2017
Schlecht informiert
Zu den geplanten Windkraftanlagen auf der Länge und dem Ettenberg, Leserbrief von
Lucia Bausch und Angelika Sitte, Hondingen
Südkurier 2. Februar 2017
123 Widersprüche gegen Windräder
Die Entscheidung zur Waldrodung fällt bald im Regierungspräsidium. Bürger und Bürgerinitiative fordern weiter den Stopp der 13 geplanten Anlagen.
AnsichtvonBehla
Südkurier, 1. Februar 2017
Vorwürfe an das Landratsamt
Die BI Hochschwarzwald geht davon aus, dass die 13 Windräder auf der Länge und am Ettenberg vom Landratsamt unter Zeitdruck genehemigt worden seien.
Bonn, 07. Februar 2017
Mehr Schutz für Fledermäuse im Wald beim Bau von Windrädern
Empfehlungen des BfN zur Lebensraumsicherung und Kollisionsvermeidung

In Deutschland gibt es 25 Fledermausarten; sie alle sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders und streng geschützt, viele sind darüber hinaus stark gefährdet. Fast alle Arten sind auf den Wald als Lebensraum angewiesen. Die fortschreitende Errichtung und der Betrieb von Windenergieanlagen in Wäldern stellen für Fledermäuse jedoch eine Gefahr dar.

Wir erwarten, dass die Empfehlungen des BfN in den kommenden Erörterungen zu den Widersprüchen der BimSchg-Genehmigungen einbezogen werden.
Südkurier, 9. Februar 2017
Umweltberater Gerhard Bronner im Gespräch: Diskussion um neue Windkraftanlagen
Der Bau von 13 neuen Windkraftanlagen auf der Länge, davon fünf auf dem Riedöschinger Ettenberg, rückt näher. Die Kritiker werfen dem Landratsamt im Schwarzwald-Baar-Kreis vor, es habe den Naturschutz nicht ausreichend berücksichtigt.
Das Interview mit G. Bronner wurde auf Grund einer von der BI-Hochschwarzwald der Presse zugestellten Information geführt. Diese Presseinformation enthält wichtige Tatsachen, welche im Interview nicht zur Sprache kamen oder gewollt unterdrückt wurden.
Schwarzwälder Bote, 9. Februar 2017
Windkraft: Gefährden Anlagen den Milan?
Umweltberater Gerhard Bronner vor dem Umweltbüro in Donaueschingen. Foto: Vollmer
Im Arbeitspapier zur Presseinformation können folgende Tatsachen nachgeprüft werden:
1.)    im vergleichbaren Rotmilan-Dichtezentrum Bonndorf verweigerte das zuständige Landratsamt die BImschG- Genehmigung.
2.)    der Regionalverband Hochrhein-Bodensee strich die in der 1. Version des Flächennutzungsplans vorgesehenen 17 Vorrangzonen wegen Rotmilandichtzentren auf 7 Zonen herunter.
3.)    das Regierungspräsidium Stuttgart teilt mit, dass die Voraussetzungen für eine Ausnahme vom Tötungsverbot bezüglich des Rotmilans nicht vorliegen. Und das in einem TK25-Planquadrat mit einer Dichte 2 Rotmilan-Paaren.
4.)    Herr Bronner unterzeichnet als LNV-Landesvertreter eine Klage gegen ein bestehendes Windrad in Braunsbach, wo eine Rotmilan-Dichte von 5 Brutpaaren vorliegt.
Nicht nachvollziehbar sind die Gründe der unterschiedllichen Behandlung des Schutzes des Rotmilans in Baden-Württemberg. Komplett unverständlich ist die Haltung Herrn Bronners im Falle von Braunsbach, wo er im Namen des LNV gegen ein bestehendes Windrad klagt, im Rotmilan-Dichtezentrum Länge aber sagt: "Die besondere Verantwortung des Landes und auch der Baar (nicht aber der Länge!) für den Erhalt des Rotmilans kann ich bestätigen. Die Länge selbst ist Wald, also kein typischer Milanlebensraum."
14. Februar 2017, Die Presse informiert selektiv
deshalb publizieren wir nachfolgend diejenigen Pressemitteilungen, welche wir dem Südkurier, dem Schwarzwälder Boten und der Badischen Zeitung zustellten in vollem Wortlaut. Mitteilung Nr. 1 und 2 fanden gar kein Gehör, Mitteilung 3 wurde teilweise im Gespräch mit Herrn Bronner vom 9. Februar berücksichtigt.
1.) Irreführende Information zum Ausmaß der Waldrodung, 17 Hektar Waldrodung und nicht 3.7 Hektar
2.) Energiewende trifft frostige Wirklichkeit, Kaltflaute offenbart Desaster / Geplante Riesenmühlen auf der Länge

Südkurier, 15. Februar 2017 und Schwarzwälder Bote, 15. Februar 2017

Windkraftgegner erwägen Klage gegen Windpark
Sie kritisieren eine "lückenhafte Umweltverträglichkeitsprüfung". Ausgleichsflächen kollidieren zudem mit Naturschutzgroßprojekt Baar.
Ist die Rodung großer Waldflächen auf der Länge und dem Riedöschinger Ettenberg für den Bau von 13 Windkraftanlagen noch zu stoppen?

Schreiben der BI zum Schutz des Hochschwarwaldes e.V. Vom 10. Februar an Forstpräsident Joos, Forst-BW im Regierungspräsidium Freiburg.
Südkurier, 17. Februar 2017
Geplante Windräder wanken
Das Regierungspräsidium Freiburg verweigert aus naturschutzrechtlichen Gründen vorerst die Abholzung von einigen tausend Bäumen auf der Länge und dem Ettenberg
siehe auch:
Ein Spektakel im Schandbrett, Schwarzwälder Bote, 17. Februar 2017
und
Baaremer Windriesen wanken, Südkurier 17. Februar 2017
und Badische Zeitung vom 20. Februar 2017
Schwarzwälder Bote, 18. Februar 2017
Die Natur hat jetzt eine Lobby
Angelika Sitte und Lucia Bausch stehen in Hondingen und halten Plakate hoch. Sie wollen zusammen mit anderen verhindern, dass insgesamt 13 Windräder auf die Länge bei Fürstenberg und den Ettenberg oberhalb von Hondingen kommen
Es ist ihnen ernst, bitterer Ernst. Seit sie realisiert haben, dass dort, wo das Hüfinger Windrad mangels Wind die meiste Zeit steht, nun 13 rund 230 Meter hohe Windräder kommen sollen, sind sie aktiv. Sie treibt um, "dass die Windkraft gegen die Natur ausgespielt wird und die Natur keine Lobby hat." Sie informieren sich, und sie informieren andere.
Viele Hondinger kommen gestern zum Informationstreffen der Windkraftgegner beim Musikhaus im Ort, aber auch Menschen aus Fürstenberg und Behla. Foto: Lutz Foto: Schwarzwälder-Bote
Der Experte widerspricht
Herr W. Hockenjos, Ex-Stadtrat, früherer Villinger Forstamtsleiter und ausgewiesener Schwarzwald-Kenner zeigt auf, was ein Milanslebensraum ist. Dazu rechts ins Bild klicken.
14. Februar 2017, Südkurier und Vernunftkraft.de
Der Tod ist relativ - schöne Bescherung
Die beiden Herren auf dem Bild rechts diskutierten offensichtlich, welche Möglichkeiten es gibt, das Bundesnaturschutzgesetz so aufzuweichen, dass die Länge trotz Rotmilan-dichtezentrum gebaut werden kann.
Die beabsichtigte Neufassung des § 44 des Bundesnaturschutzgesetzes soll eine Lockerung des bisherigen Tötungs- und Verletzungsverbots von Tieren festschreiben, wenn eine “Beeinträchtigung unvermeidbar ist”. Lesen Sie die Hintergründe hier.
Südkurier, 17. Februar 2017
Leserbriefe
von Herbert Scherer in Hondingen und Dr. Med. Michael Walter, CDU-Kreistagsmitglied, Blumberg
Leserbrief_Luetzow1
2. - 14. Februar 2017, Leserbriefe Hans-Peter Lützow und Michael Nowack
A. Lützow hinterfragt den Klimaeffekt der 13 geplanten Anlagen, M.Nowack fragt sich, ob eigenes Umweltbewusstsein nur naiv sei und in seiner Antwort zeigt
A. Lützow die globalen Klimaverhältnisse und den Einfluss unserer deutschen Anstrengungen dazu auf. Mit Kllick ins Bild rechts öffnet sich der Briefaustausch.
Südkurier, 21. Februar 2017
Hegering Blumberg, Skepsis gegenüber Windrädern
"Es hat schon seinen Grund, weshalb unter den Windrädern immer die fettesten Füchse leben."
Südkurier, 25.Februar 2017
Der Weg zum Windpark auf der Länge und dem Ettenberg ist noch weit
Das Regierungspräsidium Freiburg fordert weitere Analysen. Das weitere Vorgehen wurde jetzt mit den Investoren abgesprochen.
Die für Februar geplante Waldumwandlung (Rodung) wurde vor einer Woche vom zuständigen Regierungspräsidium (RP) gestoppt. Im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung hatte man festgestellt, dass Unterlagen und Untersuchungen bezüglich des Ausgleichskonzepts fehlen und Mängel bei der Tiefe der Untersuchungen vorliegen. Ein Treffen mit den Investoren wurden für diese Woche angesetzt, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Dieses hat nun unter Leitung von von Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer unter Teilnahme eines Landratsamtvertreters stattgefunden.
Südkurier, 25. Februar 2017
Leserbrief von Ex-Kreisrat H. Ochs, Hondingen
Wichtige und richtige Meinunsäussereung, welche vor allem bezüglich der betroffenen Wasserschutzgebiete und Tiefenbrunnen zu denken gibt. Wer übernimmt die Verantwortung bei möglichen Schäden an Windrad-Getrieben mit entsprechendem Austritt von Oelen und Chemikalien ?
Die Wasserschutzgebiete sind auf Grund des Leserbriefs nun in der Standort-Visualisierung ersichtlich.
Südkurier, 1. März 2017
Keine Rodung für Windräder
Leserbrief von Frau Gabrielle Wesley-Modest, Hondingen
Südkurier, 2. März 2017
Hans-Ulrich Rülke überzeugt beim Politischen Aschermittwoch der Liberalen
Beim Politischen Aschermittwoch der Liberalen in Blumberg betont Hauptredner Hans-Ulrich Rülke:
Der Wind auf der Länge ist für effiziente Windräder zu schwach
Nicht nur in der relativ windschwachen Region Hegau und Hochschwarzwald ist der Widerstand gegen die Windriesen inzwischen groß. Umweltberater Gerhard Bronner wies auf einen besonderen Fall hin: NABU und Landesnatur-schutzverband haben im Dezember einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht Stuttgart gegen die Inbetriebnahme eines bereits errichteten Windrads in Braunsbach eingereicht. Auch hier befindet sich ein Milan-Dichtezentrum.
9. März 2017
Umweltberater Dr. Gerhard Bronner, der Schutz des Rotmilans und die Interessenlage in Bezug auf die Länge
als Leiter des Umweltbüros des GVV Donaueschingen und LNV-Vorsitzender sowie im Team der Umweltgruppe Südbaar.
vertritt Herr Bronner gegensätzliche Meinungen. Das vom LUBW mit 11 Rot- und 2 Schwarzmilan-Revierpaaren kartierte Dichtezentrum Länge ist seiner Meinung nach kein typischer Milanlebensraum.
Wohl aber offensichtlich das Gebiet um Braunsbach, wo das LUBW in den umliegenden TK25-Quadranten 6724 lediglich zwischen 2 und 4 Revierpaare kartiert.
11. März 2017
am 20. Februar wiesen die Herren Bürgermeister Keller und Kollmeier Kritik wegen Windräder auf der Länge in diesem Südkurier-Artikel zurück. Herr Markus Stegmann in Fürstenberg antwortete mit einem Leserbrief, der jedoch vom Südkurier bis heute nicht veröffentlicht wurde. Auch die Zustellung des Leserbriefes an die beiden Volksvertreter Keller und Kollmeier wurde von den Bürgermeistern weder bestätigt noch beantwortet.
15. März 2017, Fürstenberg
Auf Basis der Erkenntnisse von Länge-Kennern und den Pressemitteilungen der BI Hochschwarzwald vom Februar 2017 stellte die Abteilung Schwarzwald-Baar-Kreis der BÍ folgende
Forderung nach Überprüfung der Horste und Verifizierung der dort brütenden Greifvögel in Bezug auf die Immissionsschutzrechtliche Genehmigungen zu den Windparks Länge, Donaueschingen-Neudingen / Hüfingen-Fürstenberg und Blumberg, Blumberg-Riedöschingen. (Forderung hier lesen)
Greifvögel-Standorte
Klick ins Bild für Gross
Südkurier, 16. März 2017 Badische Zeitung, 17. März 2017
Baaremer Windkraftgegner zählen mehr Horste als Investoren
In der Auseinandersetzung um Windräder auf der Länge und dem Ettenberg verschiebt sich womöglich die Faktenlage
21. März 2017
Windvorkommen auf der Länge und dem Ettenberg ist unter den im Windenergieerlass definierten Mindestertrags-Schwellen, die Natur hat deshalb Vorrang
Alfred Rothmund und 60 Bürger in Fürstenberg fordern auf Grund von gutachterlich bestätigten Windvorkommen auf der Länge, dass das Landratsamt die Windstärken durch den TÜV überprüfen lässt. Hier die entsprechende Widerspruchs-Nachreichung zu den BimSchG-Genehmigungen lesen.
(wir veröffentlichen die Namensliste mit Adressen der 60 Unterzeichnenden nicht).
22. März 2017,
Schreiben Herr Bernhard Keller an das Landratsamt, Herrn J. Gwinner
Als Bürger und Jäger sowie als langjähriger Jagdpächter (von 2005 - 2014) des auf der Länge liegenden Ettenbergs, sehe ich mich in der Pflicht Sie auf artenschutzrechtliche Probleme hinzuweisen.
All die Jahre in denen ich die Jagd auf dem jetzt ernannten Windpark Ettenberg ausübte, stellte ich eine erhöhte Fledermaus, Milan, Bussard, Schwarzspecht, Waldschnepfe sowie Eulenpopulation fest. Des Weiteren gibt es einen Wildkorridor von der Schweiz über die Länge zur Alb und zum Schwarzwald.  Im Winter 2013 machte ich auf dem Ettenberg eine Entdeckung eines gerissenen Frischlings, der meiner Meinung nach von einem Luchs gerissen wurde. So viel zum Wildkorridor.
Was mich noch mehr beunruhigt, ist das nahegelegene Wasserschutzgebiet zum Windpark, das eventuell erweitert werden soll. Für mich als Jäger ist das artenschutzrechtliche Problem trotz ontologischer Prüfung nicht gelöst.
Klick ins Bild zeigt das ganze Banner
Südkurier, 23. März 2017
und Schwarzwälder Bote, 24. März 2017
Windkraftgegner prophezeien Investoren Flaute
Zweifel an Angaben zur Windhöffigkeit: Die Fürstenberger erweitern ihren Widerspruch.
Vorige Woche wurde die korrekte Zahl der Horste der geschützten Milane bezweifelt. Jetzt legen die Fürstenberger Windkraftgegner nochmals nach, um den Bau der geplanten 13 Windkraftriesen, der mit der Abholzung von rund 18 Hektar Wald und entsprechend umfangreichen Ausgleichmaßnahmen verbunden ist, doch noch zu verhindern. In einem Einschreiben an das Landratsamt wird der am 19. Januar eingereichte Widerspruch gegen die Immissionsschutzrechtliche Genehmigung der Anlagen ergänzt, weil man neue Erkenntnisse gewonnen habe, wie es im Schreiben heißt.
24. März 2017
Grüner Irrsinn, hoch verdichtet
Die traurige, wahre, aber noch nicht abgeschlossene Geschichte spielt im südlichen Schwarzwald, auf der Baar-Alb-Höhe im Schwarzwald-Baar-Kreis.
28. März 2017
Das Regierungspräsidium Freiburg bestätigt
den Eingang der Widerspruchsergänzung zur Windhöffigkeit auf der Länge. Laut dem Schreiben (rechts ins Bild klicken) lässt sich derzeit noch nicht abschätzen, wann die Widerspruchsverfahren im Landratsamt und in Freiburg entschieden werden.
Südkurier, 2. April 2017
Festakt zur 1200-Jahr-Feier Hondingens
Die Regiogruppe Schwarzwald-Baar-Länge der BI zum Schutz des Hochschwarzwald machte mit ihrem Banner "stoppt die Windräder auf der Länge" auf die massiven Veränderungen für Mensch, Flora und Fauna aufmerksam, wenn die 13 Windriesen auf der Länge gabaut werden sollten. (zum Vergrössern ins Bild klicken)
3. April 2017
Petition betreffend der Immissionschutzrechtlichen Genehmigungen von Ende Dezember 2016
Die BI Hochschwarzwald, Regiogruppe Schwarzwald-Baar-Länge beantragt mit ihrer von 214 Bürgern unterzeichneten Petition ausführlich begründet beim Petitionsauschuss des Landtags BW, dass das Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis beauftragt wird:

1.) Auf Grund der gesetzlichen Bestimmungen bezüglich des Schutz des Rotmilans und in Abgleich mit den gesetzeskonformen Entscheiden in Bonndorf und Adelberg sowie unter Einbezug des Gerichtsurteils in Braunsbach die ausgesprochenen Genehmigungen ersatzlos für ungültig zu erklären.

2.) Sollte der Petitionsausschuss, der Landtag in seiner Mehrheit sich gegen die Aufhebung der Genehmigungen entscheiden, soll u.a. eine Voll-UVP mit avifaunistischen Untersuchungen der Mopsfledermaus sowie hydrogeologischen Gutachten bezüglich des bestehenden und zu erweiternden Wasserschutzgebietes durchgeführt werden.
25. März 2017
Am Markt in Blumberg
errichteten betroffene Bürgerinnen bei eiskaltem Wind einen Infostand Viele Gespräche wurden geführt und dadurch viele Unterschriften zur Artenschutz-Petition und zur Forderung bezüglich Wasserschutz gesammelt.
Infostand Blumberg
4. April 2017

Forderung nach Überprüfung der Zulässigkeit der Immissionsschutzrechtlichen Genehmigungen zu den Windparks Länge, Donaueschingen-Neudingen / Hüfingen-Fürstenberg und Blumberg, Blumberg-Riedöschingen 
aufgrund bestehender und geplanter Wasserschutzgebietszonen.
6. April 2017
Die Verwaltung des Landtags von Baden-Württemberg
bestätigt den Empfang unserer Rotmilan-Petition mit nebenstehendem Schreiben.
13. April 2017
Die Offenlegung der Solarcomplex-Windmessungen (Südkurier-Artikel vom 11.April 2017) führte zu einem Mailaustausch zwischen Herrn H. Scherer und Herrn G. Vollmer vom Südkurier und der Bitte an Frau K. Christen, uns die relevanten Daten zu senden.
Die Mails können hier gelesen werden.
21. März 2017
Mangelhafte Qualität von Artenschutzgutachten?

NABU und BUND wollen die artenschutzrechtlichen Gutachten überprüfen, auf deren Basis die Verwaltungen Ende 2016 weit über 100 Windenergieanlagen in Baden-Württemberg genehmigt haben.
Liste der Landratsämter
Bei folgenden 15 Landratsämtern haben NABU und BUND die Zusendung der Gutachten beantragt: Alb-Donau-Kreis, Enzkreis, Heilbronn, Konstanz, Lörrach, Main-Tauber-Kreis, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rems-Murr-Kreis, Rottweil, Schwäbisch-Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tuttlingen und Zollernalbkreis.
24. April 2017
Rotmilan-Standorte, Klärung der Zusammenarbeit mit NABU und LNV
Wir haben gegenüber den Naturschutzuverbänden NABU und LNV unsere Position bezüglich der Zusammenarbeit dargestellt und hoffen auf konstruktive und positive Zusammenarbeit zum Schutz von Mensch, Flora und Fauna. Das aus unserer Sicht mangelhafte Windvorkommen auf der Länge wird hoffentlich die Stellungnahme der beiden Verbände, v.a. Im Zusammenhang mit den Absätzen 5.6.4.1.1 und 5.6.4.1.2 des Windenergieerlasses Baden-Württemberg zu Handen der Behörden entsprechend beeinflussen.
Tumult auf der Länge
„Erneuerbare Energien und Naturschutz“ - Informationsfahrt am 28.04.2017
Die SuP Gesellschaft für Marketingkommunikation mbH organisiert für das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg in den Monaten April bis Oktober 2017 Informationsfahrten zum Thema „Erneuerbare Energien und Naturschutz“.
Auf der SuP-Homepage wird wie folgt geworben
Kommunikation ist das was ankommt
Maßnahmen, die die gewünschte Botschaft nicht transportieren und bei der jeweiligen Zielgruppe nicht zu der gewünschten Einstellungs- und/oder Verhaltensänderung führen, sind überflüssig. Wir kennen die Zielgruppen unserer Kunden und sprechen Sie entsprechend ihrer Bedürfnisse wirkungsvoll an.
Das Umweltministerium beauftragt dieses Marketingunternehmen, die Teilnehmer der Informationsfahrten gegenüber der Erneuerbaren Energien im Sinne von Umweltministier Untersteller pro Windkraft zu beeinflussen. Von neutraler, pro- und contra-Wissensvermittlung mittels unserer Steuergelder kann hier kaum gesprochen werden.
Wir haben deshalb ein Gegengewicht zum Programmpunkt „Windkraftanlage Fürstenberg“ gesetzt und uns mit Banner und Informations-Plakaten an den Treffpunkt bei der bestehenden Mühle begeben. Unser Erscheinen stieß allerdings auf Widerstand seitens Herrn Ulrich Kreuzberger der Fürst Wind AG, welcher uns mittels Polizeieinsatz vertreiben wollte. Eigentlich unverständlich, weil die Fürst Wind AG mit ihrer bestehenden Wind-Mühle kein Glück hat. (Schwarzwälder Bote, 17.8.2012, „die Länge ist nicht für alle ideal“).
Bevor die Sache wirklich in Tumult ausartete, zogen wir uns auf ein benachbartes Grundstück zurück, wo wir dann unsere Fakten und unsere Bedenken gegen die 13 Riesentürme am Rande der Pro-Windkraft-Veranstaltung bekannt machen konnten.
SUP-Fuerstenberg1
SUP-Fuerstenberg2
SUP-Fuerstenberg3
SUP-Fuerstenberg4
6. Juni 2017, Unser Banner am Ortseingang zu Fürstenberg
Klick ins Bild für Grossansicht
6. Juni 2017,
Antworten an Herrn Bernhard Keller
Das Regierungspräsidium Freiburg, das Landratsamt Schwarzwald-Baar Kreis und das Umweltministerium Stuttgart haben auf Herrn Kellers Schreiben vom 12. März geantwortet. (Antworten hier lesen)
Pfingstsonntag 2017
gestohlenes Paradies
Der Windpark Lauterstein in Baden-Württemberg wurde von der Politik, den Betreibern und der Presse mit allen Superlativen gefeiert. Kirchliche Vertreterinnen segneten ihn zur Einweihung im September 2016. Auf den Höhen der Schwäbischen Alb, in den Wäldern des Albtraufs gelegen, ist er weit ins Land hinein sichtbar.
Zu den Windkraftvorhaben auf der Alb wurde auch Wolf Hockenjos´Artikel "Albtraum badische Alb", erschienen  in schwäbischen Heimat nun bundesweit auf Vernunftkraft.de bekannt gemacht.
Südkurier, 20. Juni 2017
Mit Argumenten gegen den Windpark
Infoabend der Gegner am  29. Juni in Neudingen. Nächste Entscheidungen fallen im September.

Baar - Werden der Höhenzug Länge und der anschließende Ettenberg zwischen Blumberger sowie Hüfinger und Donaueschinger Gemarkung mit einem Dutzend Windrädern zum großen Windpark? Wenn es nach den Windkraftgegnern geht, muss das Millionenprojekt gestoppt werden.
Kommentar
von Ueli Joss
Hier mein  Mail an Herrn Müller, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Hüfingen lesen. Das Mail ging an alle involvierten Amtsstellen sowie an die Presse.

Verantwortungsvoll und demokratisch wäre es, aktiv zu werden, statt zu schweigen.

Überraschungsangriff auf den Artenschutz: Bundestag soll Windkraftindustrie "Lizenz zum Töten" ausstellen

und hat das gestern abend leider auch per Abstimmung im Bundestag getan !!!

Mehr dazu in dieser Pressmitteilung von Vernunftkraft.de und im Protokoll des Bundestags vom 22. Juni, 21.50 Uhr
sowie  bei der Deutschen Widltier Stiftung

Was das für die Verhinderung der 13 immissionsschutzrechtllich bewilligten Windmonster auf der Länge bedeutet, wird die Zukunft zeigen.
24./25 Juni 2017, 1200 Jahre Hondingen
2 attraktive Damen vom ehemaligen Längeschloss besuchten die Feier

Lucia Bausch und Angelika Sitte kamen mit vielen Besuchern des Festes ins Gespräch und luden dazu ein, sich an der Veranstaltung am 29. Juni, 19.00 Uhr in der Sonne zu Neudingen über das Monsterwindrad-Projekt auf der Länge und dem Ettenberg zu informieren.

Die Schlossdamen und die Banner wurden in den Festbilder-Galerien vom Südkurier vollkommen unterdrückt. Wir sind überzeugt, dass Dank der Schlossdamen die Mehrheit der Hondinger hofft, dass es nur bei unseren Protestbildern bleibt  und der Südkurier in Zukunft nicht die Verunstaltung durch 230-Meter Riesenräder zeigen muss.

Unsere "Fest"-Bildergalerie öffnet sich mit Klick in die Bilder rechts.
Informationsveranstaltung in der Sonne Neudingen (siehe auch Presse)
Ein grosser Dank den vielen besorgten Bürgerinnen und Bürger von Neudingen, Fürstenberg, Hondingen, Riedöschingen und weiteren Orten um die Länge und den Ettenberg, welche mit ihrer sehr zahlreichen Anwesenheit bezeugten, wie wichtig ihnen allen der Schutz der Alb-Hochfläche ist.
Alle Wortmeldungen, alle, auch die lauten Proteste gegen die Voten von Herrn Bene Müller, Solarcomplex waren und sind  aus unserer Sicht mehr als berechtigt. Das Naturjuwel muss unbedingt vor der unnöitgen Windkraft-Industrialiserung geschützt werden.
Dank aber auch an Herrn B. Müller, Solarcomplex, der auf klare Fragen zur nicht erfolgreichen ersten Windkraftausschreibung direkte Antworten nicht schuldig blieb. Siehe dazu die Präsentation, Seite 13, welche sich mit Klick ins Bild rechts öffnet.
19. Juli 2017, Südkurier
Leserbrief "Alles nachprüfbar" von Manfred Kaiser in Neudingen
Die im Leserbrief aufgezeigten Fakten können mit nachfolgenden Links geprüft werden:
https://www.energy-charts.de/
https://www.umweltbundesamt.de/daten/klimawandel/treibhausgas-emissionen-in-deutschland#textpart-1
https://www.smard.de/blueprint/servlet/page/home/Ueber_uns/668
und auch im Leserbrief "widerlegt" von Herbert Scherer vom 12. Juli 2017, siehe Presse
sowie ausführlich im Kapitel "Fakten zum Wind-Unsinn" unserer Präsentation.

Hier geht es zur Kritik des Rats der Weisen und des Bundesrechnungshofes.
Schwarzwälder Bote, 21. Juli 2017
Aus Gegenwind wird Sturm
Das Informationsinteresse an dem geplanten Windpark auf der Länge und dem Ettenberg bei Ried­öschingen ist groß.
Das zeigte sich erneut am Donnerstag beim Informationsabend der Bürgerinitiative zum Schutz des Hochschwarzwaldes St. Märgen im Ried­öschinger Längestadl. Bernhard Keller von der Abteilung Schwarzwald-Baar-Länge der Bürgerinitiative konnte rund 150 Zuhörer aus Riedöschingen und den umliegenden Gemeinden begrüßen. Drei Referenten informierten, anschließend wurde zum Teil emotional und hitzig diskutiert.
Leider fehlen  im Pressebericht die Aussagen von Herrn Jörg Dürr-Pucher, Solarcomplex zur Problematik der wetterbedingt unregelmässigen Windproduktion und der bis fehlenden Speicher-Möglichkeiten. Wir werden die dazugehörenden Ansätze (Power to Gas) hier noch erläutern.
Klick ins Bild öffnet die Präsentation
So ändern Umweltberater ihre Meinung zum Rotmilan-Schutz
lesen Sie hier, hier und hier, und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung zu "professionellen Meinungen".
Südkurier 2. August 2017
Warnung vor der Auto-Wende
Die Energie-Wende in Deutschland ist längst nur noch ein Trümmerhaufen. Ein solches Debakel darf sich beim Auto nicht wiederholen, meint unser Kolumnist Roland Tichy.
Französische Kernkraftwerke haben auf Bitten der Deutschen um die Jahreswende wohl an der Grenze des gerade noch Zulässigen gearbeitet und auf fällige Wartungen verzichtet, weil Strom nach Deutschland geliefert werden musste. Im Winter schickt die Sonne keinen Strom und der Wind will nicht wehen. Daran ändert auch nichts, wenn mehr Dächer mit Solarzellen und Mittelgebirge mit Windrädern verschandelt werden. Denn wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht, hilft auch die doppelte, die dreifache oder die vierfache Anzahl von Solaranlagen und Windkrafträdern nicht - dann kommt der Strom aus herkömmlichen Kraftwerken.
http://www.windpark-laenge.de/

Die 12 geplanten Windräder werden ca. 80 Mio. Kilowattstunden sauberen Strom pro Jahr erzeugen, das entspricht bilanziell dem privaten Stromverbrauch von 80.000 Durchschnittsbürgern. Mehr als in Donaueschingen, Hüfingen und Blumberg zusammen leben. Ein wichtiger Beitrag zur Energiewende.

Lesen Sie die Meinungen von Gerhard Bronner, Dr. Jens Borchers, Anton Knapp und Dr. Ulrich Spielberger auf der Seite der Projekträger
Banner zerstört !!!
In der Nacht vom 04. 08.17 zum 05.08.17 während des Bergfestes wurde das Banner vor dem Ortseingang Fürstenberg welches ein Bild der geplanten Windräder von Behla aus zeigt und auf Privatgrund stand, nieder gerissen und zerstört.
Wir bitten die Bevölkerung um Hinweise, oder wer entsprechende Beobachtungen gemacht hat sich unter der Tel. Nr. 0771 63277 zu melden. Vielen Dank für Ihre Bereitschaft und Mithilfe
Wir werden diese Sachbeschädigung zur Anzeige bringen.
Klick ins Bild für gross
15. August 2017
Zweite Ausschreibungsrunde, Resultate lassen hoffen
Auch in der zweiten Ausschreibungsrunde Windkraft an Land wurden für Baden-Württemberg durch die Bundesnetzagentur  keine Genehmigungen erteilt. Sofern sich Solarcomplex und Green-City-Energy mit den 12 Anlagen auf der Länge und dem Ettenberg auch in der zweiten Runde beworben haben, waren sie nicht erfolgreich.

Das niedrigste Gebot betrug 3.5 ct/kWh, das höchste noch erfolgreiche Gebot erhielt den Zuschlag mit 4,29 ct/kWh.
Bei diesen Werten, korrigiert um den Zuschlagswert von 1.29 bei 60% Referenzertrag könnten die Betreiber noch mit einer EEG-Vergütung von 5,40 ct/kWh rechnen. Im Vergleich zu den bis Ende 2016 garantierten EEG-Vergütungen von 8.9 ct/kWh in den ersten 5 Jahren und länger (je nach Referenzertrag) sind diese Resultate für die geplanten Anlagen entscheidend.

Wir sind gespannt, ob sich bei dem sich verschärfenden Wettbewerb und absehbar niedriegeren Einspeisevergütung Solarcomplex und Green-City-Energy auch  im November 2017  für die nächste Runde bewerben werden, oder sich entscheiden, die Planungskosten für Länge/Ettenberg abzuschreiben.
18. August 2017
Dauerhafte Waldumwandlung nach § 9 Landeswaldgesetzt (LWaldG)
Umweltverträglichkeitsprüfung für die geplanten Windparke „Länge“ mit 7
Windenergieanlagen und „Blumberg“ mit 5 Windenergieanlage
n

Das überarbeitete Ausgleichskonzept liegt im Zeitraum vom 06.09.2017 bis einschließlich 04.10.2017 im Regierungspräsidium Freiburg, Bertoldstraße 43,
79098 Freiburg (Zimmer 806) während der Öffnungszeiten zur Einsicht aus.
Ganze Bekanntmachung hier lesen.
Südkurier, 25.August 2017
Bürger aus Hondingen und Riedöschingen aktiv:
Film über die Länge zeigt die Anwohner
Wegen des geplanten Windparks auf der Länge haben Margit Reichle (41) und Klaus Meilhammer (49) aus Riedöschingen sowie der 14-jährige Raphael Meilhammer aus Hondingen haben einen Film produziert, wo die Anwohner der Gemeinden rund um die Länge zu Wort kommen. Die Öffentliche Premiere des Film ist am 17. September um 18 Uhr in der Riedöschinger Kompromissbachhalle.
Diese Visualisierung des Landschaftsarchitekten Ulrich Bielefeld aus Überlingen sandte Klaus Meilhammer den Politikern in seinem Brief mit.
Raphael Meilhammer (links) aus Hondingen sowie Klaus Meilhammer und Margit Reichle aus Riedöschingen haben einen Film über die Länge produziert. Bilder: Roland Sigwart
Südkurier, 25. August 2017
Windpark Länge: Beim Informieren der Anwohner besteht Nachholbedarf
Für den geplanten Windpark auf der Länge beginnt bald die entscheidende Phase: Das überarbeitete Ausgleichskonzept liegt bald in den Rathäusern zur Einsicht aus. Für die Anwohner sollte es eine gemeinsame Informationsveranstaltung geben.
Spätestens jetzt wird klar, dass die Bürgermeister von Blumberg, Hüfingen, Donaueschingen und Geisingen gut daran tun würden, eine gemeinsame Informationsveranstaltung zu organisieren.

7. September 2017
Windenergie: Gutachten-Check belegt Mängel
NABU, LNV und BUND fordern Qualitätsoffensive: Naturverträgliche Energiewende braucht verlässliche Gutachten
NABU, BUND und LNV haben das Ergebnis ihres Qualitäts-Checks von Windenergiegutachten vorgestellt. Dabei hat sich bestätigt, dass die Gutachten teilweise in erheblichem Umfang methodische Mängel aufweisen.
BUND, LNV und NABU haben Antrag auf Akteneinsicht nach Umweltverwaltungsgesetz (§ 24 UVwG) bei allen Landratsämtern gestellt, die im November/Dezember 2016 Genehmigungen für den Bau von Windenergieanlagen in Baden-Württemberg erteilt haben. Insgesamt betraf das 15 Landkreise: Enzkreis, Landkreis Göppingen, Landkreis Heilbronn, Landkreis Lörrach, Main-Tauber-Kreis, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Rems-Murr-Kreis, Landkreis Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis, Landkreis Schwäbisch Hall, Landkreis Tuttlingen, Zollernalbkreis, Landkreis Sigmaringen und Alb-Donau-Kreis.
Hier gehts es zu den NABU-Seiten  zur Pressekonferenz, zu ausführlichen Hintergrundinformationen und den Dateien zum Gutachten-Check
AFD_Plakat
Energiewende und
Windkraft
kein Wahlthema ?
Wir haben unser Bundestagswahl-Signet von unserer Titelleiste entfernt und durch die Frage, wieso die Energiewende und die Winkraft kein Wahlthema sein soll, ersetzt. Dies, weil die AfD in der Umgebung von Länge und Ettenberg Wahlplakate ähnlichen Inhalts aufgestellt hat und wir mit keiner der sich zur Wahl stehenden  Parteien in Verbindung gebracht werden wollen.

Inzwischen sind über 27.000 Windräder in Deutschland gebaut. Mit jährlichen Einspeisevergütungen an die Betreiber von über 23 Mia. Euro, welche sich ohne Energiewende-Richtungswechsel kumulieren.  Jährlich  wird 359´000 Haushalten wegen Zahlungsschwierigkeiten der Strom abgestellt wird und  6.3 Mio. Sperrandrohungen wegen Zahlungsverzug verschickt.. Trotz all diesem steigt der CO2-Ausstoss Deutschlands weiter an !!

Ist die "Energiewende" auf der Länge wirklich zielführend?, Sollte diese "Energiewende" mit den gravierenden Auswirkungen auf Mensch, Flora und Fauna, aber ohne Nutzen für das Klima nicht wichtiges Wahlthema sein?
Südkurier, 29. September 2017
Nachhilfe für Blumberger Windkraftgegner
Bürgermeister Markus Keller räumt mit einer Verschwörungstheorie auf. Alle Gemeinderäte stehen geschlossen hinter der Energiewende.
Wir antworten Bürgermeister Keller und den Fraktionsvorsitzenden des Stadtrates Blumberg mit einer
                              
Nachhilfestunde
für politische und wirtschaftliche Entscheidungsträger und die Presse. In dieser tabellarischen, leicht zu lesenden und zu verstehenden Nachhilfestunde widerlegen wir viele der im Südkurier-Artikel enthaltenen Zitate mit nachprüfbaren Fakten.
Südkurier, 19. Oktober 2017
Windpark Länge: Die Einwendungsfrist endet am Donnerstag
Die zwölf geplanten Windräder auf der Länge und dem Fürstenberg sind am Montag Thema im Regierungspräsidium Freiburg. Dort werden das überarbeitete Ausgleichskonzept der Investoren sowie die Einwendungen behandelt.
Der geplante Windpark auf der Länge wird viel diskutiert, dafür müssten 11,6 Hektar Wald gerodet werden.
Unsere Frage?
Warum nur 11.6 Hektar für 12 Anlagen, wenn für 13 Anlgen 17.14 Hektar nötig waren?

Im Südkurier vom 2. Februar 2017 sowie in unserer nie publizierten Pressemitteilung vom 3. Februar 2017 waren für 13 geplante Windkraftanlagen noch 17.14 Hektar Waldrodung erforderlich. Diese Zahl entspricht genau den Antragsunterlagen, welche wir im Dezember 2016 wie folgt einsahen:

für die 8 Solarcomplex-Anlagen werden 106.030 m2 Waldfläche (siehe Bauantrag 4.5, Blatt 26, Übersichtsplan Rodung des Ing.Büros Dipl.Ing. R. König, 04299 Leipzig vom 25.Mai 2016 ), für diejenigen von Green City 65.400 m2 (siehe Green City Antragsunterlagen, 3.2 Rodung Gesamtübersicht, Ing. Büro Dipl.Ing. R. König, 04299 Leipzig vom 16.8.2016)

Bei zur Zeit 12 Anlagen kann sich bei gleichem Rodungsbedarf pro Anlage die Rodungsfläche rechnerisch nur auf 15,8 Hektar und nicht auf 11.6 Hektar reduzieren .

Wir befürchten, dass die überraschend auftretende Rodungsfläche von nur 11.6 Hektar darauf hinweist, dass bei Streichung einer weiteren Anlage, wie in der RPF-Erörterung vom 23.10.2017 erwähnt, dazu führen wird, dass die Gesamtrodung auf unter 10 ha reduziert wird, um die bis heute nicht nachvollziehbar dokumentierte gesetzliche Umweltverträglichkeitsprüfung zu umgehen.


Dieses Unklarheiten, verstärkt  durch die heutige, sehr restriktiv allein auf die Eignung der Wald-Ausgleichs-flächen begrenzte Erörterung im Regierungspräsidium Freiburg ist für uns Ansporn, gegen das äusserst undurchsichtige Vorgehen der Vorhabenträger wie auch der  Behörden mit verstärktem Druck vorzugehen.
23. Oktober 2017, Erörterung im Regierungspräsidium Freiburg
Südkurier, 24. Oktober 2017
Viele Einwendungen
Für den geplanten Windpark auf der Länge war am Montag Erörterungstermin
beim Regierungspräsidium Freiburg.

Wann die Investoren die Umwandlungsgenehmigung abschließend erhielten, sei offen, hieß es. Hierzu müsse zunächst wegen der anhängigen Petitionen beim Landtag das Stuttgarter Umweltministerium dem Regierungspräsidium Freiburg „grünes Licht erteilen. Das hatte Matthias Henrich, stellvertretender Pressesprecher des Regierungspräsidiums, auf Anfrage mitgeteilt.

Südkurier-Artikel mit Klick ins Bild rechts lesen.
30. Oktober 2017, Sturm "Herwart" und  die zwei Seiten der Medaille
Herbststurm „Herwart“ sorgt für Windstrom-Rekord
Deutsche Windkraftanlagen erzeugten am Sonntagmorgen einen Allzeit-Spitzenwert von 38,35 Gigawatt. Auch die Stromerzeugung aus Solaranlagen steuert auf einen Rekord zu.
Während Herbststurm „Herwart“ über Deutschland wütete, kam es am Sonntag um 10 Uhr zu einem neuen Windstrom-Rekord: Erzeugt wurden 38,35 Gigawatt. Das ist etwas mehr, als der erste Herbststurm am 13. September beschert hatte.

Die Medaillen-Seite der Wirtschaftslobby
Die Medaillen-Seite der vernünftkräftigen Energiewende
Die Summe der Stromgeschenke negativer Börsenpreise vom 28. - 29.10.2017 beträgt: -69.199.543,05 €  Zu Gunsten weniger, auf Kosten aller Stromverbraucher!
Es ist faktisch Betrug am Stromkunden, es ist Leichtsinn, bzw. Fahrlässigkeit die Versorgungsstabilität derart anzugreifen, von den Stromkunden unnütz aufgebürdeten Kosten ganz zu schweigen. (So lange umfängliche Speicher nicht vorhanden sind)
Die Fakten:  (klick in Bilder öffnet die Fakten)
22. November 2017
Bundesnetzagentur
Ge­bots­ter­min 1. No­vem­ber 2017
Öffentliche Bekanntgabe der Zuschläge


Solarcomplex und Green City Engergy haben, sofern sie sich an der November-Ausschreibung beteiltigt haben, keinen Zuschlag für die geplanten Windkraft-Riesentürme auf Länge und Ettenerg erhalten.

Wir sind nun gespannt, wann die Firma Solarcomplex ihr am
9. Windenergietag Baden-Württemberg vom 24. Mai 2017 abgegebenes Versprechen, aus der Windkraft auszusteigen, wahr macht.
(Mehr dazu mit Klick ins Bild rechts und unter "Forum Riedöschingen".
2. Dezember 2017
Alle Jahre wieder - Weihnachtsgeschenke für die Windkraftindustrie
Die Windmüller können aber ja bekanntlich den Hals nie voll genug bekommen und haben bei der Bundesnetzagentur um mehr Geld gebettelt *. Und sie wurden erhört. Die Bundesnetzagentur hat in einer Ermessensentscheidung den Höchstwert für Gebote der 1. Ausschreibungsrunde 2018 auf 6,30 Cent / kWh festgesetzt - ein Plus von + 26% gegenüber dem rechnerischen Wert.
Wenn das nicht wieder ein dickes Weihnachtsgeschenk ist.
Siehe dazu auch die Aussage der Green-City-Projektleiterin "Für unser Projekt in Blumberg rechnen wir uns für 2018 gute Chancen aus, einen Zuschlag zu erhalten."

Wir danken der Bürgerinititative pro Schurwald für die Information, hier weiterlesen.
16. November 2017
Goldgrube Windkraftanlage?
Eine Schrift zur Aufklärung
von Waldbesitzern für Waldbesitzer
über wichtige Zusammenhänge der Ökostromförderung, die jeder von uns kennen sollte.
Am 22. Juni 2017 kam es im deutschen Bundestag zu einer Late Night Show mit traurigem Ergebnis. Der im Dezember 2016 erstmalig aufgetauchte Gesetzentwurf für eine Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes - VERNUNFTKRAFT. hatte sich in den Prozess eingebracht - wurde gegen 22:15 Uhr von wenigen Dutzend Personen zur beschlossenen Sache gemacht.

Klick ins Bild öffnet die Pressmitteilung.
Regio-Gruppe
Schwarzwald-Baar-Länge
20 + 3 Fragen an den PetA